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High-Tech für die Wirthstraße

Neues Ärztehaus mit MRT und PET-CT

 

Ein neues Ärztehaus in der Wirthstraße wird ab Ende 2018 das medizinische Angebot der Gesundheitsregion Freiburg bereichern. Mitte September haben über 400 gesundheitsinteressierte Gäste aus Sport, Wirtschaft und Medien beim Netzwerk-Event „Health Meets Media" das noch im Endausbau befindliche Ärztehauses am Diakoniekrankenhaus bereits kennenlernen dürfen. Noch vor der offiziellen Eröffnung des Ärztehauses wurden jetzt mit dem 3Tesla MRT und dem PET-CT zwei High-Tech Geräte der neuesten Generation gleichzeitig installiert. Für die bundesweit erstmalige Parallel-Installation wurde die Decke geöffnet und die Geräte von oben mit einem XXL-Autokran eingebracht.

 

„Das neue Ärztehaus gehört deutschlandweit zu den ersten ambulanten Einrichtungen, die das neue MRT MAGNETOM Vida 3Tesla von Siemens Healthineers anbieten“, freut sich Mitinitiator PD Dr. Christian Weißenberger. Der zum Einsatz kommende 3T-Scanner mit BioMatrix-Technologie widmet sich der gesamten Bandbreite unterschiedlicher Patienten mit ihren jeweils unterschiedlichen Herausforderungen für die MRT-Untersuchung. Durch sein weit gefasstes Untersuchungsspektrum überwindet MAGNETOM Vida die Herausforderungen unterschiedlicher Patientenanatomien und läutet einen Paradigmenwechsel in der MRT ein. Das bedeutet: Weniger Wiederholungen von Scans, verlässliche Zeitplanung und konsistente, personalisierte Untersuchungen mit hoher Bildqualität für eine klinische Routine der Extraklasse und für klinische Forschung.

 

Auch der PET-CT ist der Neueste seiner Bauart. Beim Biograph Horizon PET/CT von Siemens Healthineers werden die nuklearmedizinische Positronen-Emissions-Tomographie und die Computertomographie miteinander kombiniert. Dank der Überlagerung wird ein Fusionsbild erstellt, in dem sich die Informationen aus beiden Verfahren optimal ergänzen. Dadurch wird Art und exakte Lokalisation eines Befundes noch präziser und schneller erkannt. Stoffwechselvorgänge können früher und genauer im Körper sichtbar gemacht werden. Im Rahmen der molekularen Bildgebung kann man orts-, bzw. zellgenau das Körperinnere (Blutbahnen, Organe) darstellen. Durch radioaktive Markierung von Arzneimitteln kann erkannt werden, ob ein Medikament seine Wirksamkeit an der richtigen Stelle entfaltet.

Erfolgreiches Therapiekonzept

Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

 

Im Mai diesen Jahres hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen sein Therapiekonzept um die pferdegestützte Therapie erweitert. Schon heute hat das in dieser Form seltene Therapieangebot eine sehr hohe Anziehungskraft: Immer mehr Patienten aus ganz Deutschland nehmen unter fachtherapeutischer Leitung im Stall und auf der Koppel unweit der Klinik diese Zusatzleistung der Privatklinik in Anspruch. Indem Patienten dem Pferd Orientierung geben, erfahren gerade sie Selbstwirksamkeit und bauen Sicherheit, innere Klarheit und Selbstbewusstsein auf.

Prof. Dr. Christoph Bielitz
Prof. Dr. Christoph Bielitz

„Die speziell auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy wird zum Beispiel bei Patienten mit Burnout, Depression, Traumafolgestörungen oder Angststörungen eingesetzt“, erläutert der Ärztliche Direktor Professor Dr. Christoph Bielitz und ergänzt: „Da die in der Natur stattfindende pferdegestützte Therapie den Menschen in seiner momentanen Situation abholt und ganzheitlich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene fordert, ist sie schon heute ein wichtiges Zusatzangebot in unserem höchstindividualisierten Therapierepertoire mit dem Patienten als Partner im Behandlungsprozess.“


Über den begrenzten Rahmen der Angebote gesetzlicher Krankenversicherungen hinaus, nimmt sich im Sigma-Zentrum Bad Säckingen ein persönlicher Ansprechpartner (Bezugs-Psychologen-System) die erforderliche Zeit, um über die Aktivierung vorhandener Ressourcen des Patienten und die Integration aller patientenwirksamen Modelle und Methoden den nachhaltigen Therapieerfolg abzusichern. „Zu den Therapiezielen im Umgang und in der Kommunikation mit dem Pferd gehört das Erfahren von sozialen Kompetenzen und Handlungskompetenzen; aber auch Beziehungsarbeit, Erlernen von Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung des Selbstvertrauens gehören zum Therapieansatz bei der Arbeit mit Pferden“, betont Fachtherapeutin Dorothea Kundel. Waren es zum Start des Therapieangebotes überwiegend weibliche Patienten, sind heute über die Hälfte der Patienten männlich. Auch der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener ist überproportional hoch.

Unter www.sigma-zentrum.de ist ein aktuelles Erklärvideo abrufbar.

Psychoonkologie: Hilfe für die Seele

Multidisziplinärer Therapieansatz im Sigma-Zentrum

 

Die Diagnose Krebs ist eine erschütternde Feststellung, die bei vielen Betroffenen Ängste und Sorgen auslöst und nicht selten auch zu Traumafolgestörungen führt. Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive Verstimmungen und Schwankungen des seelischen Gleichgewichts die Folge. Obwohl die Psychoonkologie für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr junge aber auch für betagte Patienten etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte. Die Psychoonkologie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

 

Die Ängste der an Krebs Erkrankten sind zum großen Teil existenzielle Ängste. Der Verlauf der Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar, sondern unberechenbar, eine Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn der Gefühle. Diese anhaltende Bedrohung, die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper kommt, erleben viele Menschen wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs können auch Depressionen auslösen, die oftmals zu einer Abwärtsspirale führen, weil sie dem Patienten den Lebensmut rauben, die Immunabwehr schwächen und dadurch die Kraft nehmen, gegen die Krebserkrankung zu kämpfen. Dabei sind die Problemlagen und daraus resultierenden psychosozialen Bedürfnisse von Krebspatienten je nach Lebensphase, in der die Erkrankung auftritt, oft sehr unterschiedlich. Bei betagten Patienten bestehen z.B. häufig Multimorbidität und daraus resultierend schwierige Behandlungsentscheidungen, aber auch Probleme der Alltagsbewältigung oder Gefahren von sozialer Vereinsamung. Bei sehr jungen Menschen kann die Krankheit psychische und soziale Entwicklungsvorgänge beeinträchtigen, die Betroffenen haben aber gleichzeitig weniger Verarbeitungsmöglichkeiten, mit Lebenskrisen umzugehen als ältere Patienten.

 

Die Krebserkrankung eines Menschen betrifft aber nicht nur ihn alleine, sondern zieht seine ganze Familie in Mitleidenschaft. Auch Angehörige lebensbedrohlich Erkrankter sind in der Gefahr, wie die Betroffenen selbst eine Traumafolgestörung zu entwickeln. „Das sich auch an Angehörige von an Krebs erkrankten Menschen richtende Behandlungsangebot im Sigma-Zentrum Bad Säckingen trägt der Tatsache Rechnung, dass die Fragen und Problemlagen bei einer Krebserkrankung sowohl medizinisch als auch psychologisch adressiert werden müssen und Onkologie und Psychoonkologie nicht getrennt voneinander gesehen werden dürfen", betont der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Christoph Bielitz und ergänzt: "Die Psychoonkologie sollte deshalb bei Krebserkrankungen ein integraler Bestandteil eines multidisziplinären Therapieansatzes sein"

Weiterführende Informationen: www.sigma-zentrum.de