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Neuer Blog: Gesundheitspolitik geht uns alle an

Fehlende Pflegekräfte, überarbeitete Ärzte und mangelnde medizinische Versorgung im ländlichen Raum sind nur einige der Themen, die das deutsche Gesundheitssystem derzeit Kopf stehen lassen. Doch wo ansetzen? Ein unabhängiger Gesundheits-Blog will erstmals ein neutrales Forum bieten.

 

Auf www.hpschlaudt.de sowie auf Facebook und Instagram lädt Hans-Peter Schlaudt zum gemeinsamen Austausch und zur Gewinnung von Informationen über die deutsche Gesundheitspolitik ein.

 

Hans-Peter Schlaudt, Arzt, Unternehmensberater und Klinikmanager aus Berlin ist einer, der gerne anpackt und zwar dort, wo es auch mal weh tut. Seit über 25 Jahren betreut er Kliniken in der Not und kennt die Probleme derer, die an der Basis arbeiten aus erster Hand. Wo früher noch die Frage nach mehr Profit stand, geht es heute mehrheitlich ums blanke Überleben und damit meint Schlaudt auch den Patienten. „Die Abwärtsspirale in deutschen Kliniken wird immer deutlicher. Fehlendes Personal birgt die Gefahr einer schlechteren Versorgung, wird diese publik, so leidet der Ruf und in Folge entscheiden sich auch die letzten Bewerber gegen das Unternehmen. Leidtragend sind die Kräfte an der Basis, die mit Herzblut weitaus mehr leisten, als sie müssten, davon jedoch am wenigsten profitieren“, erklärt Schlaudt und führt aus, dass dieses Problem jedoch nicht in einzelnen Unternehmen zu lösen sei, sondern politisch aufgerollt werden müsse. „Die Gesundheitspolitik muss endlich aus Hinterzimmern und Konferenzräumen geholt werden. Sie geht mehr als 82 Millionen Menschen in diesem Land etwas an – gleich ob als Patient, Angehöriger oder Versicherter. Mehr als 1 Milliarde Euro geben wir pro Tag für Gesundheit in Deutschland aus – insgesamt 374 Milliarden im Jahr. Das ist mehr als der Bundeshaushalt im vergangenen Jahr auswies. Die wenigsten von uns aber verstehen dieses hochkomplizierte Terrain“, erklärt Schlaudt weiter.

 

Politisch hat Schlaudt für dieses Themenspektrum nie das passende Forum gefunden, denn die Intention der einzelnen Parteien setzt seinem Empfinden nach nicht am großen Hebel an. Mit einem eigenen, unabhängigen Blog will der Mediziner nun das zur Sprache bringen, was ihm tagtäglich in deutschen Kliniken begegnet. Mit dem Ziel, einen Raum für Dialog zu schaffen, wendet er sich dabei auch an die Menschen, die an der Basis agieren und ganz genau wissen, was das System benötigt um zu gesunden.

 

Themen hat Schlaudt hierfür viele und die ersten sind bereits online zu lesen: Was zum Beispiel bedeutet die künftig vereinheitlichte Pflegeausbildung in der Praxis für Krankenhäuser, Schulen und ausbildende Unternehmen? Und damit für die Patienten? Wie ist es um die Arzneimittelaufsicht bestellt? Sind die sogenannten „schwarzen Schafe“ in der Arzneimittelbranche tatsächlich nur solche, oder handelt es sich um Systemversagen?

 

Ob und wie sein Blog ankommt, spielt für Schlaudt nur eine sekundäre Rolle: „Nie war die Welt so transparent wie heute. Täglich haben wir Zugang zu tausenden von Informationen – Meinungen werden uns ungefragt präsentiert und Halbwissen verbreitet sich rasend schnell. Obschon wir alle die Möglichkeit der Recherche haben, der Zugriff auf Wissen überall verfügbar ist, fühlten sich viele von uns nie so unwissend wie heute und Frust ersetzt die Neugier. Hier will ich ansetzen und gemeinsam mit Gleichgesinnten einen Raum schaffen, der vielleicht die Möglichkeit bietet, nachhaltig etwas zu verändern.“

 

Über den Blogautor Dr. Hans-Peter Schlaudt:

Der Autor des Lautblogs ist Experte für Krankenhäuser im Strukturwandel. Der Arzt und Manager gründete 1998 zusammen mit Dorit Müller die Unternehmensberatung JOMEC GmbH Healthcare Consulting+Management. Mit der Erfahrung von mehr als 25 Jahren in der Führung und Beratung im Gesundheitswesen will er nun mit dem Blog das Thema Gesundheitsversorgung auf die Tagesordnung setzen.

„Herz außer Takt“ – Volkskrankheit Vorhofflimmern

Herzwochen 2018 am 19. November im St. Josefskrankenhaus

 

Das RKK Klinikum bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwochen 2018“ am Montag, 19. November 2018 um 19 Uhr im St. Josefskrankenhaus (Sautierstraße 1) Expertenvorträge an: Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im St. Josefskrankenhaus, erläutert Ursachen und Symptome von Vorhofflimmern und stellt moderne Diagnose- und Therapiefahren bei Vorhofflimmern sowie die Gerinnungshemmung (Schlaganfallprävention) vor. Dr. Jochen Schiebeling-Römer, niedergelassener Kardiologe (Praxis „DieKardiologen“) und Experte für Herzrhythmusstörungen wird über die Therapie des Vorhofflimmerns mittels Katheterablation sprechen. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 0761 / 2711-2701, E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de)

Dr. Jochen Schiebeling-Römer
Dr. Jochen Schiebeling-Römer
Professor Dr. Michael Brunner
Professor Dr. Michael Brunner

Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. In den 80er Jahren glaubte man noch, diese Rhythmusstörung sei ein „Schönheitsfehler des EKGs“. Heute weiß man: Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall. „Im Gesundheitsforum werden wir vorstellen, welche Therapie zur Beseitigung dieser Rhythmusstörung am besten geeignet ist und wie Patienten dadurch Lebensfreude zurückbekommen“, betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner.

 

Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. Die Ärzte im St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

Wege aus der Schmerzfalle, 17.11.2018

Patientenforum zum Thema „Chronischer Schmerz“ am Universitätsklinikum Freiburg / Vorträge und Workshops für Betroffene und Angehörige

 

Im Rahmen des 17. Schmerztherapeuten-Treffens 2018 lädt das Interdisziplinäre Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg Betroffene und Interessierte ein

 

am Samstag, 17. November 2018 ab 14 Uhr

zu einem Patientenforum „Chronischer Schmerz“

im Gebäude der Klinik für Tumorbiologie

des Universitätsklinikums Freiburg, Breisacher Str. 117

 

Referenten der Selbsthilfegruppen SchmerzLOS e.V. und des Bundesverbands Clusterkopfschmerz zeigen gemeinsam mit Ärzten und Physiotherapeuten des Universitätsklinikums Freiburg in Vorträgen verschiedene Perspektiven zum Thema „Schmerz und Schmerztherapie“ auf.

 

Heike Norda, Vorsitzende der Patientenselbsthilfegruppe SchmerzLoS e.V., und Eileen Kölble, Fachbereich Schmerz der Zentralen Physiotherapie am Interdisziplinären Schmerzzentrum des Universitätsklinikums Freiburg, sprechen um 14 Uhr im Konferenzraum E079/1 über „Wege aus der Schmerzfalle“ und „Physiotherapie im multimodalen Konzept“.

 

Nach den Vorträgen gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ebenfalls um 14 Uhr findet der Clusterkopfschmerz-Patiententag des Bundesverbands der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppe (CSG) im Konferenzraum E079 statt. Dr. U. Pec Z. Molnar wird zum Thema „Blockade des Pterygoplatinums“ sprechen. Des Weiteren hält Thomas Dietrich, Apotheker aus Freiburg, einen Vortrag über Triptanspritzen zur Behandlung von Clusterkopfschmerzen. Im Anschluss erklärt Andrea Bihler vom Sozialverband VdK, welche Aspekte beim Grad der Behinderung zu beachten sind.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung unter 0761 270-50200 oder -93490 gebeten.

Wie eine Impfung vor Krebs schützen kann

Am 13. November findet eine Info-Veranstaltung zur HPV-Impfung am Universitätsklinikum Freiburg statt.

 

Die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) wird seit Sommer 2018 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Sie kann als erste Impfung vor Gebärmutterhalskrebs und weiteren Krebsarten schützen. Warum Viren zur Entstehung von Krebs beitragen können, wie die HPV-Impfung genau funktioniert und warum das Robert Koch-Institut die Impfung auch für Jungen empfiehlt – das sind die Themen der

 

HPV-Infoveranstaltung

am Dienstag, 13. November 2018 um 19 Uhr

im Hörsaal der Klinik für Frauenheilkunde

am Universitätsklinikum Freiburg, Hugstetter Straße 55

 

 

Experten aus der Klinik für Frauenheilkunde, der Sektion für Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin sowie dem Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg halten abwechslungsreiche Kurzvorträge für Eltern, Ärzte und alle Interessierte. Im Anschluss stehen die Referenten bei einem kleinen Imbiss für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Eine extrem wirksame Waffe gegen Krebs

 

Die Entdeckung, dass Viren Krebs verursachen können, brachte dem deutschen Mediziner Prof. Dr. Harald zur Hausen 2008 den Nobelpreis ein und machte die Entwicklung des HPV-Impfstoffs möglich. „Mit der HPV-Impfung haben wir eine extrem wirksame Waffe gegen Gebärmutterhalskrebs“, sagt PD Dr. Maximilian Klar, kommissarischer Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. Zudem schützt die Impfung vor Vulva- und Vaginalkarzinomen, Penis- und Analkarzinomen sowie Mund-Rachen-Karzinomen. Trotzdem sind derzeit nur 22,7 Prozent der 15-jährigen Mädchen in Baden-Württemberg ausreichend geschützt; bei Jungen liegt die Rate sogar deutlich darunter.

 

„Wir sind sehr froh, dass die STIKO in ihrer Impfempfehlung nun berücksichtigt hat, dass Jungen und Männer nicht nur Virus-Überträger sein, sondern auch selbst schwerwiegend erkranken können“, sagt Prof. Dr. Philipp Henneke, Leiter der Sektion für Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Eine Impfung von sowohl Mädchen als auch Jungen ist zudem wichtig, um die Verbreitung der Viren zu minimieren. Derzeit erkranken laut Zentrum für Krebsregisterdaten in Deutschland jährlich etwa 6.250 Frauen und 1.600 Männer an HPV-verursachten Karzinomen.

 

HPV-Impfung wird auch für Jungen Kassenleistung

 

Das humane Papilloma-Virus wird meist beim Geschlechtsverkehr übertragen. Viele Infektionen mit einem der über 100 Untertypen von HPV bleiben unbemerkt oder verursachen lästige, aber harmlose Feigwarzen. Doch insbesondere zwei Virustypen können zu bösartigen Veränderungen in Haut- und Schleimhautzellen führen und so zur Karzinomentstehung beitragen. Der aktuell verfügbare Neunfach-Impfstoff wirkt sowohl gegen die krebsauslösenden Virustypen als auch gegen die Verursacher der Feigwarzen. Die HPV-Impfung wird für Mädchen seit 2007 von den Krankenkassen bezahlt. Im September 2018 entschied der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), dass die Impfkosten zukünftig auch bei Jungen von den Krankenkassen getragen werden sollen. Der Beschluss tritt voraussichtlich im Dezember nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Die meisten Krankenkassen übernehmen bereits jetzt die Kosten der Impfung.

 

Weitere Informationen:

www.uniklinik-freiburg.de/hpv-infotag

© RKK Klinikum
© RKK Klinikum

Hospiz Benefizkonzert mit Verdi

Erstaufführung der „Messa da Requiem“

 

Das zum RKK Klinikum gehörende Freiburger Hospiz Karl Josef veranstaltet am Donnerstag, 1. November 2018 (Allerheiligen) um 17:00 Uhr in der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Habsburgerstraße 120 in Freiburg) das 6. Benefizkonzert. Mit der Fassung für Kammerorchester von Joachim Linckelmann, wird Cappella Nova Freiburg e.V., begleitet von Katharina Persicke (Sopran), Ursula Eittinger (Mezzosopran), Reginaldo Pinheiro (Tenor), Armin Kolarczyk (Bass) und einem 23-köpfigen Orchester mit Konzertmeisterin Anke Ohnmacht-Döling, das weltbekannte Werk „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi (1813-1901) in dieser neuen Fassung uraufführen. Der gesamte Erlös des hochkarätig besetzten Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef zugute. Tickets für € 30,- sind erhältlich unter www.reservix.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen (Sonderpreis € 25,- für Schüler, Studenten und Rentner). Die Informationen zum Benefizkonzert sind auch abrufbar unter www.rkk-klinikum.de.

Jannik Trescher / © RKK Klinium
Jannik Trescher / © RKK Klinium

Verdi widmet seine „wohl beste Oper“, wie sein Requiem vielfach bezeichnet wird, dem bedeutendsten italienischen Dichter Alessandro Manzoni und führte das Werk zum ersten Todestag des Dichters im Jahr 1874 auf. Das „Libera me“ entsammt der „Messe per Rossini“. Dreizehn italienische Komponisten, so die Idee, wollten zum ersten Todestag ihres hochgeschätzten Kollegen Gioachino Rossini im Jahr 1869 eine Gemeinschaftskomposition zu dessen Ehren komponieren und aufführen. Das Projekt scheiterte jedoch und Verdi verwendet nun fünf jahre später seinen Beitrag zu diesem Gemeinschaftsprojekt für seine „Messa da Requiem“. Verdi, der zuvor nie als Komponist von Kirchenmusik in Erscheinung trat, stellt die emotionalen Extreme mit allen Mitteln der Kunst dar. Vom Schrecken des Jüngsten Gerichts im „Dies irae“ bis zum hoffnungsvollen Bitten im „Libera me“ fesselt Verdi mit seiner gestenhaften Musiksprache. Cappella Nova Freiburg widmet sich mit der Messa da Requiem von Verdi der dritten Bearbeitung eines romantischen Chorwerkes von Joachim Linckelmann. Im vergangenen Jahr erklang beim 5. Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef das „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms, in der Fassung für Kammerorchester von Joachim Linckelmann. Der in Freiburg lebende Linckelmann reduziert Orchesterstimmen und schafft mit einer überschaubaren Orchestergröße die Möglichkeit, große, romantische Chorwerke auch mit „normal-großen“ Chören aufzuführen, ohne dabei den Originalklang einzubüßen. Die Gesangsstimmen sind von der Bearbeitung ausgenommen. „Die Ausgewogenheit zwischen Chor und Orchester die Linckelmann mit seinen Bearbeitungen schafft, ist außergewöhnlich und überzeugt mich“, betont Dirigent Jannik Trescher.

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde

Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Weiterführende Informationen zum Hospiz unter www.rkk-hospiz.de

© GRC
© GRC

Jeder kann ein Leben retten!

„World Restart a Heart Day“ in Freiburg

 

Anlässlich des weltweiten „World Restart a Heart Day“ lädt das RKK Klinikum St. Josefskrankenhaus alle Interessierten herzlich ein zur Reanimationsschulung auf dem Platz der Alten Synagoge. Praxiserfahrene Notärzte, Krankenpfleger und Notfallsanitäter informieren am Dienstag, 16. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr über Reanimations-maßnahmen und geben kostenfreie Erste Hilfe-Schulungen. Die Hilfsorganisationen DRK-Kreisverband Freiburg e.V. und Malteser Hilfsdienst präsentieren moderne Rettungsfahrzeuge. Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Freiburger Stadtkrankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

 

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist mit nur knapp über 30% alarmierend gering. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann nichts falsch machen, außer nichts zu tun. Jeder kann es. Ziel des Aktionstages ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren. Dabei steht die sich leicht zu merkende Botschaft der Reanimation im Vordergrund: „PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN!“.

Professor Dr. Michael Müller / © RKK Klinikum
Professor Dr. Michael Müller / © RKK Klinikum

Dabei sollten lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen nicht erst ins Bewusstsein rücken, wenn die Notsituation da ist. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute eine ganz wichtige Schlüsselrolle ein. Schon in den ersten Minuten nach Eintreten eines Herz-Kreislauf-Stillstandes werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt. Studien belegen, dass die im Kurs vermittelten Basismaßnahmen die Chance, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt. „In Freiburg sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt Professor Dr. Michael Müller, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin im St. Josefskrankenhaus, das den größten Notarztstandort in Baden-Württemberg mit Bestwerten in Schnelligkeit und Versorgungsqualität beheimatet. Müller ist Vorstandsmitglied im Deutschen Rat für Wiederbelebung - German Resuscitation Council (GRC). Im GRC engagiert er sich besonders in einem Projekt, in dem bei Notfällen mit Herzkreislaufstillstand professionelle Ersthelfer, die sich zufällig in der Nähe befinden, über ihr Smartphone geortet werden. Um dies in Freiburg und Umgebung zu realisieren hat er die Gründung des Vereins „Region der Lebensretter – Freiburg/Breisgau – Hochschwarzwald e.V." initiiert (www.regionderlebensretter.de).

 

Wann, was und wo:

Dienstag, 16. Oktober 2018, 10 bis 18 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg

 

· Erste-Hilfe Schulungen zur Wiederbelebung

· Fahrzeugdemonstration der Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Malteser)

· Informationsstand zur Wiederbelebung und den Erste-Hilfe-Maßnahmen

 

Foto: Ocskay Mark © fotolia
Foto: Ocskay Mark © fotolia

 Die Zukunft der Altersmedizin

Gesundheitsforum am 15. Oktober 2018 im Bürgerhaus Seepark

 

Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum einen Schwerpunkt für Altersmedizin aufgebaut. Die im St. Josefskrankenhaus und Loretto-Krankenhaus hierfür eingerichteten Stationen IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) sind die einzigen Einrichtungen dieser Art im Großraum Freiburg und bündeln die Kompetenzen zur Versorgung geriatrischer Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen.

Im Rahmen des Gesundheitsforums „Die Zukunft der Altersmedizin“ am Montag, 15. Oktober um 19 Uhr im Freiburger Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1) wird aufgezeigt, wie eine moderne Altersmedizin den medizinischen und pflegerischen Bedürfnissen älterer Patienten optimal gerecht werden kann.

Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 0761 / 2711-5229, E-Mail: Sekretariat.Neurologie@rkk-klinikum.de).

Akute Erkrankungen bedeuten häufig, vor allem für ältere Menschen, einen tiefen Einschnitt in der weiteren Lebensführung. Die Bewältigung des Alltags, die Beweglichkeit und die aktive Teilnahme am Leben kann durch eine neu auftretende Krankheit oder eine Verletzung plötzlich bedroht oder unmöglich gemacht werden. „Bereits eine wenige Tage dauernde Inaktivität kann die zuvor bestehende Selbständigkeit gefährden“, betont Dr. Klaus Nowack. Der Oberarzt hat die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie um die Alterstraumatologie erläutert beim Gesundheitsforum die operative Versorgung von Hüftfrakturen in Verbindung mit der Geriatrisch frührehabilitativen Komplexbehandlung (GFK) und zeigt auf vor welchen Herausforderungen die Unfallchirurgie bei der Versorgung älterer Menschen steht und wie sich die Klinik darauf vorbereitet.

Dr. Klaus Nowack / © RKK Klinikum
Dr. Klaus Nowack / © RKK Klinikum
Dr. Mike Oberle / © RKK Klinikum
Dr. Mike Oberle / © RKK Klinikum

„In vielen Fällen kann durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden“, erläutert Dr. Mike Oberle, Leitender Arzt der Arthroskopischen Chirurgie im St. Josefskrankenhaus.

Akute Erkrankungen, Knochenbrüche und Operationen führen bei älteren, oft mehrfach erkrankten Menschen häufig zu einer begleitenden Verschlechterung mehrerer körperlicher und geistiger Funktionen. „So kann es plötzlich zu Verwirrtheit und Verhaltensauffälligkeiten, allgemeiner Schwäche, Problemen beim Gehen etc. kommen; die Patienten benötigen mehr Zeit und Unterstützung bei der Genesung“, weiß Dr. Bernd Köster zu berichten. Der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie zeigt beim Gesundheitsforum auf, warum Betroffene einer medizinischen Behandlung auf chirurgischem, internistischem oder neurologischem Fachgebiet bedürfen und welche Rolle eine ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung für die Wiedererlangung der Selbständigkeit und Mobilität spielen.

Dr. Bernd Köster /  © RKK Klinikum
Dr. Bernd Köster / © RKK Klinikum
Dr. Philipp Ziefer /  © RKK Klinikum
Dr. Philipp Ziefer / © RKK Klinikum

„Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen des Patienten so zu fördern, dass er ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnt, um möglichst in seine gewohnte Umgebung zurückkehren zu können“, ergänzt Oberarzt Dr. Philipp Ziefer, der diese Zusammenhänge beim Gesundheitsforum ausführen wird und gemeinsam mit Dr. Bernd Köster immer dann von Kollegen anderer Fachrichtungen hinzugezogen wird, wenn bei deren Patienten neurologische, psychiatrische oder geriatrische Erkrankungen vorliegen oder vermutet werden.

„Gesundheit macht Spaß. Mach mit!“

Foto: Freiburg Health Race
Foto: Freiburg Health Race

3. Gesundheitstag „Freiburg Health Race“ am 15. September 2018

 

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre findet am Samstag, 15. September 2018 von 9 bis 16 Uhr auf dem Gelände des Diakoniekrankenhauses der Gesundheitstag „Freiburg Health Race“ bereits zum dritten Mal statt. Praxen, Kliniken sowie Unternehmen aus allen Bereichen der Gesundheits-versorgung veranschaulichen, wie wichtig Sport und Bewegung nicht nur zur Prävention sondern auch für den Heilungsprozess sind. Mit dabei sind Olympiasiegerin Heike Drechsler und Nordic-Walking-Pionierin Anke Faller, die gemeinsam als Bewegungs-expertinnen für die richtige Motivation sorgen. Die kostenlose Anmeldung zum Gesundheitslauf unter www.freiburg-health-race.de oder Telefon (0761) 151864-140 wird aufgrund der begrenzten Kapazität nach Eingangsdatum berücksichtigt.

 

Auf zwei Bühnen und an zahlreichen Informationsständen gibt es neben einem umfangreichen Vortragsprogramm und Experteninformationen an Gesundheitsinseln Unterhaltung für Jung und Alt; und wer gleich aktiv werden möchte, kann am Gesundheitslauf teilnehmen. Dabei geht es nicht um Bestzeiten, sondern um das Mitmachen und den gemeinsamen Spaß an der Bewegung. Auch für das leibliche Wohl der Besucher und Kinderbetreuung ist gesorgt.

Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor der psychiatrischen Fachklinik Sigma-Zentrum Bad Säckingen
Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor der psychiatrischen Fachklinik Sigma-Zentrum Bad Säckingen

„Sport und Bewegung schützen gegen Erkrankungen - beides unterstützt die Heilung und beugt Wiedererkrankungen vor“, erläutert Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor der psychiatrischen Fachklinik Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Umfangreiche Studien belegen dies sehr eindrucksvoll – nicht nur für Herz- und Gelenkerkrankungen, sondern auch für Krebserkrankungen. Dabei ist den meisten die Bedeutung von körperlicher Bewegung sehr wohl bewusst - nur wird das Verhalten oft nicht geändert. Zu groß sind die inneren Widerstände. Ein Hindernis ist dabei auch, dass die meisten Lauf- und Sportveranstaltungen für Untrainierte, besonders aber für Erkrankte, zu anspruchsvoll sind. Daher entstand bereits im Jahr 2016 die Idee, den Gesundheitstag "Freiburg Health Race" ins Leben zu rufen. Auch in der 3. Auflage des Gesundheitstages sind alle angesprochen, die Spaß an Sport und Bewegung haben - egal ob geübter Jogger, Nordic Walker oder ruhiger Läufer: Die Teilnehmer haben die Wahl ob sie - je nach den persönlichen Fähigkeiten - eine Strecke von 1,5 km, 3,0 km oder 4,5 km laufen oder spazieren möchten. Zum Gesundheitstag »Freiburg Health Race« sind alle, die Spaß an Sport & Bewegung haben, herzlich eingeladen. „Während Sportveranstaltungen für Untrainierte zu anspruchsvoll sind, geht es beim Gesundheitslauf nicht um Bestzeiten, sondern ums Mitmachen und darum gemeinsam Spaß an Bewegung zu haben“, betont Initiator PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie und ergänzt: „Gesundheit macht Spaß. Mach mit!“

PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie
PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie

Veranstaltet wird der 3. Freiburg Health Race in Kooperation mit dem ArztForum Freiburg. Das Zentrum für Strahlentherapie ist Initiator des „Freiburg Health Race“ und gehört zusammen mit Praxen aus dem Bereich Onkologie und Orthopädie, Krankenhäuser, anderer Gesundheitseinrichtungen sowie Krankenkassen und Sportvereine zu den Organisatoren. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Freiburger Verein Jung und Krebs und der Stiftung Sol y Vida zugute, die sich um krebskranke Kinder in Ecuador kümmert. Weiterführende Informationen und Impressionen unter www.freiburg-health-race.de

Buch eines Komapatienten

Emmanuel Beule ( RKK Klinikum)
Emmanuel Beule ( RKK Klinikum)

Öffentliche Lesung am 21. Juni im
St. Josefskrankenhaus

 

Am Donnerstag, 21. Juni 2018 um
18.00 Uhr findet in dem Casino des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg) eine öffentliche Lesung mit einem einleitenden Impulsvortrag statt. Zu Gast ist Emmanuel Beule, erfolgreich therapierter Komapatient und Autor des Werkes „Irgendwo ist oben. Das Tagebuch“.

Im Anschluss werden er und Pflegedienstleiter Pascal Kuske für eine Fragerunde zur Verfügung stehen. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazität ist eine Anmeldung über info@rkk-klinikum.de oder Telefon 0761 2711-2001 erwünscht.

 

Im November 2014 lag Emmanuel Beule, verheiratet und damals Vater von 2 Kindern und 40 Jahre alt, mit einer vorangeschrittenen Lungenentzündung zunächst im Loretto-Krankenhaus und dann im St. Josefkrankenhaus. Die Lungenentzündung führte zu einem lebensbedrohlichen Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS), zu Deutsch Lungenversagen. Als Patient im RKK Klinikum hat er erfahren, wie die Kompetenz eines großen Klinikums mit der besonderen Atmosphäre und dem christlichen Selbstverständnis traditionsreicher Ordenskrankenhäuser vereint wird. Über die Zeit hat Emmanuel Beule ein Buch geschrieben. Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag zu den aktuellen Debatten über alarmierende Personal- und Finanzierungsnotstände in vielen Krankenhäusern. Das Buch ist aber auch ein Beweis der Stärken und der Professionalität von freigemeinnützigen Ordenskrankenhäusern.

 

Eine schwere Krankheit mit einem zweiwöchigen Koma zwang den Redner und Autor, sich mit (persönlichen) Veränderungen zu beschäftigten. Die Idee, einer klassischen Buchlesung einen Vortrag vorzuschalten, gehört zum dramaturgisch gewünschten Verlauf dieser Veranstaltung. Inhaltich wird er sich in seinem unterhaltsamen Kurzvortrag mit der Digitalisierung und den kulturellen Folgen auseinandersetzten und der Frage nachgehen, warum die Digitalisierung einen Wandel der ganzen Gesellschaft nach sich ziehen wird. Nach dem Vortrag wird er, im Hauptteil des Abends, die Lesung aus seinem Buch vortragen. Auch aus den damaligen Tagebücher seiner Ehefrau, welche direkt in der Zeit des Komas entstanden sind, werden in gekürzter Form per Audiodatei eingespielt.  

Emmanuel Beule ( RKK Klinikum)
Emmanuel Beule ( RKK Klinikum)

Öffentliche Lesung am 21. Juni im
St. Josefskrankenhaus

 

Am Donnerstag, 21. Juni 2018 um
18.00 Uhr findet in dem Casino des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg) eine öffentliche Lesung mit einem einleitenden Impulsvortrag statt. Zu Gast ist Emmanuel Beule, erfolgreich therapierter Komapatient und Autor des Werkes „Irgendwo ist oben. Das Tagebuch“.

Im Anschluss werden er und Pflegedienstleiter Pascal Kuske für eine Fragerunde zur Verfügung stehen. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzkapazität ist eine Anmeldung über info@rkk-klinikum.de oder Telefon 0761 2711-2001 erwünscht.

 

Im November 2014 lag Emmanuel Beule, verheiratet und damals Vater von 2 Kindern und 40 Jahre alt, mit einer vorangeschrittenen Lungenentzündung zunächst im Loretto-Krankenhaus und dann im St. Josefkrankenhaus. Die Lungenentzündung führte zu einem lebensbedrohlichen Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS), zu Deutsch Lungenversagen. Als Patient im RKK Klinikum hat er erfahren, wie die Kompetenz eines großen Klinikums mit der besonderen Atmosphäre und dem christlichen Selbstverständnis traditionsreicher Ordenskrankenhäuser vereint wird. Über die Zeit hat Emmanuel Beule ein Buch geschrieben. Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag zu den aktuellen Debatten über alarmierende Personal- und Finanzierungsnotstände in vielen Krankenhäusern. Das Buch ist aber auch ein Beweis der Stärken und der Professionalität von freigemeinnützigen Ordenskrankenhäusern.

 

Eine schwere Krankheit mit einem zweiwöchigen Koma zwang den Redner und Autor, sich mit (persönlichen) Veränderungen zu beschäftigten. Die Idee, einer klassischen Buchlesung einen Vortrag vorzuschalten, gehört zum dramaturgisch gewünschten Verlauf dieser Veranstaltung. Inhaltich wird er sich in seinem unterhaltsamen Kurzvortrag mit der Digitalisierung und den kulturellen Folgen auseinandersetzten und der Frage nachgehen, warum die Digitalisierung einen Wandel der ganzen Gesellschaft nach sich ziehen wird. Nach dem Vortrag wird er, im Hauptteil des Abends, die Lesung aus seinem Buch vortragen. Auch aus den damaligen Tagebücher seiner Ehefrau, welche direkt in der Zeit des Komas entstanden sind, werden in gekürzter Form per Audiodatei eingespielt.  

Erweiterung im Therapiekonzept

Pferdegestützte Therapie ( Sigma-Zentrum)
Pferdegestützte Therapie ( Sigma-Zentrum)

Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

 

Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen hat sein multimodales Therapiekonzept mit seiner Vielzahl medizinischer, psychotherapeutischer, fachthera-peutischer und adjuvanter Interventionen um die pferdegestützte Therapie erweitert. Für diese Zusatzleistung der Privatklinik arbeitet im Sigma-Zentrum die speziell auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy. Mit ihr findet die pferdegestützte Therapie unter fachtherapeutischer Leitung im eigenen Stall und der Koppel in der Rheinaue unweit der Klinik statt. Bei der pferdegestützten Therapie steht nicht die reiterliche Ausbildung, sondern die individuelle Situation und das Bedürfnis der Patienten im Vordergrund. Unter www.sigma-zentrum.de ist ein aktuelles Erklärvideo abrufbar.

Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)
Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)

„Die pferdegestützte Therapie stellt sich aufgrund weniger Kontraindikationen bei verschiedenen psychischen Störungsbildern als sehr sinnvoll und zielgenau einsetzbar da“, erläutert der Ärztliche Direktor Professor Dr. Christoph Bielitz. So wird die Therapie mit Reitpferden zum Beispiel bei Patienten mit Burnout oder Angststörungen eingesetzt. Zu den Therapiezielen im Umgang und in der Kommunikation mit dem Pferd gehört das Erfahren von sozialen Kompetenzen und Handlungskompetenzen; aber auch Beziehungsarbeit, Erlernen von Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung des Selbstvertrauens gehören zum Therapieansatz bei der Arbeit mit Pferden.

„Da die in der Natur stattfindende pferdegestützte Therapie den Menschen in seiner momentanen Situation abholt und ganzheitlich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene fordert, passt sie sehr gut in das multimodale Gesamtkonzept des Sigma-Zentrums“, betont Fachtherapeutin Dorothea Kundel.

 

Von den eleganten und gutmütigen Tieren geht für Menschen eine unmittelbare Wirkung aus. Mensch und Pferd sind schon seit Tausenden von Jahren eng verbunden. Bereits der Arzt Hippokrates berichtete im 4. Jahrhundert vor Christus „über den heilsamen Rhythmus des Reitens und die Stärkung des Menschen beim Umgang mit Pferden“. Pferde werden auch mit Gefühlen wie Freiheit, Stärke, Unabhängigkeit, Sanftmut, Schönheit, Treue, Freundschaft assoziiert. Als Herdentiere leben sie in festen Familienstrukturen und sind an Kontakten interessiert. Sie sind äußerst soziale Tiere und gehen wertfrei auf jeden Menschen zu, unabhängig von Bildungsstand, Lebenssituation, Aussehen oder sozialem Status. Darin liegt der therapeutische Ansatz für das Erfahren von Sozialkompetenzen, Interaktionen, Kommunikation, Beziehungsarbeit. Weil sie über Körpersprache kommunizieren, reagieren sie nonverbal auch beim Menschen äußerst fein und direkt. Sie nehmen „versteckte“ oder unterdrückte Emotionen wahr und spiegeln diese über ihr eigenes Verhalten und ihre Reaktion. Der Therapeut fungiert dabei anfangs als „Übersetzer“ zwischen Pferd und Patient, die eine zunehmend direktere Beziehung miteinander aufbauen. Dies ermöglicht so ein direktes Reflektieren ohne Fremdbewertung, das auch „therapiemüde“ Patienten sehr gut auffängt.

 

Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen ist eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Weiterführende Informationen: www.sigma-zentrum.de

Tanz in das Leben

(von l. nach r.): PD Dr. Christian Weissenberger, Prof. Dr. Jutta Hübner, Dr. Martina Prinz-Zaiss, Dr. Ivonne Rudolph, Prof. Dr. Knut Möller (Vorsitzender TTC Rot Weiss Freiburg e.V.), Dr. Petra Stegmaier, Tobias Wozniak
(von l. nach r.): PD Dr. Christian Weissenberger, Prof. Dr. Jutta Hübner, Dr. Martina Prinz-Zaiss, Dr. Ivonne Rudolph, Prof. Dr. Knut Möller (Vorsitzender TTC Rot Weiss Freiburg e.V.), Dr. Petra Stegmaier, Tobias Wozniak

Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tanz in das Leben“ hat das Zentrum für Strahlentherapie zusammen mit der Stiftung „Perspektiven für Menschen“ im Clubheim des TTC Rot-Weiß Freiburg e.V. ein Workshop-Wochenende für Betroffene von Krebs und Angehörige veranstaltet. Das einzigartige Konzept verbindet Tanz und Bewegung mit einge-streuten Expertenvorträgen rund um das Thema Krebs: Entstehung, Vermeidung, Behandlung mit natur-heilkundlichen Methoden und Be-deutung der Ernährung. Im Mittel-punkt standen die Fragen und Sorgen der Betroffenen und die Freude darüber, was mit körperlicher Aktivität alles erreichbar ist. Tanzen stärkt darüber hinaus auch die Partnerschaft und die sozialen Bezüge, die durch Krebs einer großen Belastung ausgesetzt sind.

 

Die Diagnose Krebs ist für Betroffene und deren Umfeld eine sehr einschneidende Erfahrung und bringt nicht selten das Leben komplett aus dem Gleichgewicht. Die Schlüssel zum langfristigen Heilungserfolg sind dabei zum einen eine hochmoderne Krebsbehandlung, zum anderen aber auch seelisches Wohlbefinden – unterstützt durch körperliche Aktivität, Ernährung und der Erfahrung, nicht allein mit der Erkrankung dazustehen. Genau an diesen Punkten setzte der Workshop an – denn Tanz eignet sich hervorragend als verbindendes Element, um sich selbst wieder näher zu kommen und um neue Perspektiven für ein Leben mit oder nach Krebs zu entwickeln.

 

Prof. Dr. Jutta Hübner, Stiftungsprofessorin für Integrative Onkologie der Deutschen Krebshilfe am Universitätsklinikum Jena und prominente Mitautorin der S3-Leitlinie für Komplementärmedizin bei Krebs, und Tobias Wozniak, Tanztrainer mit aktiver Profilaufbahn sowie Leiter der Tanzgruppen für Patienten mit Krebs, hatten im Jahr 2015 in Potsdam ein Tanzprojekt für Patienten und ihre Partner begonnen. Sie konnte Krankenkassen, Gesundheitsanbieter und die Deutsche Krebsgesellschaft gewinnen, dieses Projekt finanziell zu unterstützen. Überzeugt von der sich positiv auf die Therapie auswirkenden veränderten Umgang von Patienten und Angehörigen mit der Krankheit stellt Professor Hübner fest: „Tanz spricht den ganzen Menschen an, und im Tanz spricht der ganze Mensch. Tanz verbindet Körper, Seele und Geist“. Zu den referierenden Experten der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) gehörte auch die Sportwissenschaftlerin Dr. Ivonne Rudolph aus Berlin. Als Gastreferenten aus der Region sprachen Dr. Martina Prinz-Zaiss, Ärztin für Psychotherapie in Freiburg mit Schwerpunkt ihrer Praxis auf Psychoonkologie, und Tanja M. Schuster, studierte Ernährungsberaterin aus Titisee-Neustadt und Inhaberin der dortigen „Praxis für ganzheitliche Ernährungsberatung“.

 

„Achtsames Bewegen steigert das körperliche Wohlbefinden und hilft gegen Krebs. Zugleich verbindet es die Menschen – solche diese Angebote für unsere Patienten liegen uns sehr am Herzen.“ betont PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie. Seine Kollegin Dr. Petra Stegmaier, die die Initiative nach Freiburg holte und den Workshop mitmoderierte, ergänzt: „Tanztherapie ist ein künstlerisches und wissenschaftlich fundiertes Therapieverfahren, das zur Verbesserung der Krankheitsverarbeitung und der Lebensqualität beiträgt. Tanztherapie wird deshalb für Brustkrebs sogar als psychoonkologische Intervention in der S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft aufgeführt.“ Zahlreiche Teilnehmer des Workshops haben ihre Lust am Tanzen entdeckt und treffen sich am 13. April 2018 um 19 Uhr im Clubheim des TTC Rot-Weiß Freiburg e.V. (Böcklerstraße 11). Weitere Betroffene von Krebs oder deren Angehörige, die nicht am diesem Workshop teilnehmen konnten, sind auch herzlich eingeladen.

Ausgeglichen in den Wechseljahren

 ( Michail Petrovstock.adobe.com)
( Michail Petrovstock.adobe.com)

Spezialsprechstunde im Früherkennungszentrum

 

Die Mitte des Lebens und die natürliche Umstellung ihres Körpers erfahren Frauen sehr unterschiedlich. Psychische Störungen bis hin zu Depressionen sind in der Zeit der Menopause aber keine Seltenheit. Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder auch Ängstlichkeit. Eine einfühlsame Beratung tut dann oft Not. Mit dem vor einem Jahr eröffneten Früherkennungszentrum (www.frueherkennung.de) für psychische Störungen hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen niederschwelligen und diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Gerade bei Beschwerden in der Zeit der Menopause ist es wichtig, den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen und auszuschließen, dass über die normalen körperlichen Veränderungen hinaus eine ernstzunehmende somatische oder eine psychische Ursache vorliegt.

Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)
Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)

Frauen in den Wechseljahren leiden häufig an Stimmungsschwankungen. Neben psychischen Symptomen wie Traurigkeit, Angstgefühlen und Antriebslosigkeit stellen sich bei einer Depression auch körperliche Krankheitsanzeichen wie z. B. Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlaf- oder Kreislaufprobleme ein. Dies kann eine normale und vorübergehende Erscheinung sein, es können aber auch behandlungsbedürftige Erkrankungen oder Störungen zugrunde liegen. Um eine passende Therapie zu finden, muss zunächst differenzialdiagnostisch abgeklärt werden, ob es sich um typische allgemeine Beschwerden der Menopause handelt, ob eine körperliche Erkrankung vorliegt oder ob es sich um eine Depression handeln könnte. „Die Depression in den Wechseljahren ist eine Krankheit, die nicht einfach abgetan werden darf. Sie ist ernst zu nehmen und immer zu behandeln.“ betont der Ärztliche Direktor Professor Dr. med. Christoph Bielitz und ergänzt: „Zu Beginn kann meist noch sehr leicht und rasch geholfen werden. Treten entsprechende Beschwerden auf, ist es Zeit, sich Rat für Prävention oder eine Frühintervention zu holen; je früher, desto besser hilft dies effektiv, die Heilungsprognose bestmöglich zu gestalten“.

Früherkennzungszentrum des Sigma-Zentrums in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)
Früherkennzungszentrum des Sigma-Zentrums in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)

Die typischen Beschwerden der Wechseljahre sind nicht allein das Ergebnis der hormonellen Umstellung, die den weiblichen Zyklus einstellt und gynäkologische Störungen verursachen kann. Auch durch zahlreiche biochemische Veränderungen und Änderungen im Hirnstoffwechsel sowie durch psychosoziale Faktoren kommt oftmals das seelische Gleichgewicht aus den Fugen. Deshalb wird in der eigens eingerichteten Spezialsprechstunde die persönliche gesundheitliche und psychische Situation aufgenommen und gegebenenfalls die Abklärung körperlicher Ursachen angebahnt. Das Früherkennungszentrum ist bestimmt durch einen aus dem Sigma-Konzept abgeleiteten ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz, nach dem der Mensch in einer stetigen Wechselbeziehung von biologischen und sozialen Einflüssen, physikalischem Umfeld, seelischem und geistigem Erleben verstanden wird. Die Herangehensweise ist daher in jedem Fall höchstindividuell.

„Die DNA des Gesundheitsmanagements“

Veranstaltungsort des Freiburger Unternehmer-Symosiums ( Gesundheitsresort Freiburg)
Veranstaltungsort des Freiburger Unternehmer-Symosiums ( Gesundheitsresort Freiburg)

2. Freiburger Unternehmer-Symposium am 2. Februar 2018

 

Gesundheitsmanagement ist aktuell einer der großen Treiber von Veränderung in den Unternehmen und entwickelt sich immer mehr zum Fundament des Unternehmenserfolges. Wenn die Implementierung in Unternehmen scheitert, gibt es in der Regel kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungs-problem. Das 2. Freiburger Unternehmer-Symposium „Die DNA Ihres Gesundheitsmanagement – Struktur für unternehmerischen Erfolg“ am Freitag, den 2. Februar 2018 von 9 Uhr bis 17.15 Uhr im Gesundheitsresort Freiburg (An den Heilquellen 8) gibt Führungskräften Antworten auf die Frage, wie im Unternehmen die organisationale und individuelle Gesundheit integraler Bestandteil eines wertschöpfenden Gesundheitsmanagement werden können. Weiterführende Informationen zu Programm und Anmeldung über www.freiburger-unternehmer-symposium.de

 

Ein wertschöpfendes Gesundheitsmanagement erschließt sich nicht von alleine. Hierfür braucht es einen konzeptionellen Unterbau und demokratische Beteiligungsstrukturen, um die Mitarbeitenden von Anfang an zu Gestaltern einer modernen Gesundheitskultur zu machen. Der Schlüssel ist die Partizipation der Mitarbeitenden und auf Kollaboration bauende Future Workplaces, mit denen die Innovationskraft von Unternehmen abgesichert wird. „In diesem Sinne ist Gesundheitsmanagement in der Wissensgesellschaft die DNA für unternehmerischen Erfolg“, erklärt Rudolf Kast für die Initiatoren Kast. Die Personalmanufaktur, Fitalmanagement, Gesundheitsresort Freiburg und Thilo Jakob Health Care To Market. 

Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke  ( Uniklinik Freiburg)
Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke ( Uniklinik Freiburg)

Professor Dr. Dr. Katharina Domschke, Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Universitätsklinikum Freiburg, stellt den Unternehmercode im Sinne einer Genetik und Epigenetik eines Unternehmens vor. Professor Dr. Markus Heinrichs, Leiter des Instituts für Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, referiert über die Neurobiologie des Vertrauens und Michael Schulze, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), erläutert den Unternehmenswert Mensch. Bei dem von der renommierten Politik- und Wirtschaftsjournalistin Margaret Heckel moderierten interaktiv gestalteten Symposium sind die Teilnehmer unmittelbar in die Foren und Round Table eingebunden und profitieren von fundierten und umsetzungsorientierten Praxisbeiträgen. Sie stehen mit ihren Vorschlägen, Fragen und Themen im direkten Austausch mit Unternehmensvertretern und entwickeln gemeinsam mit Referenten aus Wissenschaft und Praxis, wie die Grundlage für eine moderne Gesundheitskultur im Unternehmen implementiert werden kann. Das Programm der Tagung ist umsetzungsorientiert mit Quick Wins für die Teilnehmer.

Zu den Initiatoren

Kast.Die Personalmanufaktur wurde mit dem Ziel gegründet, insbesondere mittelständische Unternehmen im Personalmanagement zu beraten. Der Name ist zugleich Programm: Kunden erhalten auf das Unternehmen passgenau zugeschnittene Lösungen für personalpolitische Fragestellungen. Dies war auch in der Zeit als verantwortlicher Personalmanager Leitmotiv des Handelns von Rudolf Kast: kundenorientierte Antworten auf die Anforderungen an das Personalmanagement. Angesichts der Entwicklung des Arbeitsmarktes zu einem Arbeitnehmermarkt werden die Beschäftigten zur entscheidenden Größe für Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Für die Arbeitgeber ist dies zugleich eine große Chance, durch eine mitarbeiterorientierte Unternehmens- und Personalpolitik Wettbewerbsvorteile zu erringen. www.diepersonalmanufaktur.de

 

FITALMANAGEMENT ist eine der führenden Unternehmensberatungen und Dienstleister rund um Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Mit seinem über viele Jahre gewachsenen, erstklassigen Netzwerk von erfahrenen Kooperationspartnern unterstützt und berät FITALMANAGEMENT namhafte Unternehmen und Organisationen bei der Konzeption und Einführung eines BGM mit System von A-Z. Schwerpunkte der Angebote sind Führungskräfte Checkup , Seminare + -trainings, alle Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), Durchführung von Gesundheitstagen und Seminaren im Bereich Führung und Gesundheit, Life Balance, Prävention, Resilienz u.v.m. www.fitalmanagement.de

 

Das Gesundheitsresort Freiburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter der Leitidee ‚NATÜRLICH. GESUND. LEBEN‘ Impulsgeber für Gesundheit und Lebensgenuss zu sein. Mit dem gemeinsamen Betrieb des 4*-Hotels Dorint An den Thermen Freiburg und der Mooswaldklinik bietet das Gesundheitsresort Freiburg seit mehr als 25 Jahren ein einzigartiges und hochwertiges Leistungsangebot in den Bereichen medizinische Vorsorge und Rehabilitation, Kongress, Tagung und Weiterbildung, sowie Hotellerie und Gastronomie. Durch die stetige Weiterentwicklung der Infrastruktur und die Erarbeitung innovativer Konzepte hat sich das Gesundheitsresort als einer der führenden Spezialanbieter im Gesundheitstourismus und insbesondere im individuellen und betrieblichen Gesundheitsmanagement – auch als integrierter Bestandteil bei Kongressen und Tagungen – positioniert. www.gesundheitsresort-freiburg.de

 

Thilo Jakob Health Care To Market ist ein auf Marketingberatung und Marketingmanagement spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen und steht für unmittelbar erfolgswirksames Klinikmarketing, Innovations- und Gesundheitsmanagement. Vor dem Hintergrund der noch jungen Historie des Klinikmarketings gilt es das in den wettbewerbsintensivsten Branchen der Industrie über Jahrzehnte entwickelte Best-Practice Know-How über Vertrieb und Marketing zu implizieren, an die klinikspezifischen Gegebenheiten sowie die individuelle Kundensituation anzupassen und damit die systematischen Grundlagen für eine erfolgreiche Markenkommunikation zu schaffen. www.healthcaretomarket.com

Gelenkbeschwerden - Prävention und moderne Therapie

Gesundheitssforum am 14. Dezember 2017 im Bürgerhaus Seepark

 

Das RKK Klinikum und Körperwerk Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum "Gelenkbeschwerden - Prävention und moderne Therapieoptionen“ am Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Die Referenten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei (Ärztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus und Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie), Dr. Mike Oberle (Leitender Arzt der Arthroskopischen Chirurgie im St. Josefskrankenhaus) und Armin Brucker (Physiotherapeut, OMT und Inhaber von Körperwerk Freiburg und Körperwerk Emmendingen) zeigen dabei auch Diagnosen auf, bei denen ein operativer Eingriff vermeidbar ist. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 0761 479 89 80 oder freiburg@koerperwerk.com )

 

Bei den Experten-Vorträgen wird erlebbar, wie Ärzte und Physiotherapeuten sowohl bei der konservativen Therapie als auch nach operativen Maßnahmen zum Wohle der Patienten zusammenarbeiten. „Schließlich ist die moderne Medizin hoch komplex und wird erst dann richtig gut durchgeführt, wenn Diagnostik und Therapie in einem „Netzwerk“ von Kompetenzen angeboten werden“, betont Armin Brucker, der mit Körperwerk Freiburg im Zentrum der Stadt modern ausgestattete Trainings- und Therapieräume für eine erfolgreiche Rehabilitation und ein zielorientiertes Training vorhält. 

 

Über 30% der Bevölkerung leidet an Gelenkbeschwerden. Bei den jüngeren Patienten sind es häufig Folgen von Sportunfällen mit Verletzung des Knies oder der Schulter. Die typischen Symptome sind Schmerzen, Instabilität und Bewegungseinschränkungen in den betroffenen Gelenken. Doch nicht nur die Gelenkschmerzen, auch die Sportunfähigkeit und Einschränkungen im privaten und beruflichen Alltag setzen die Lebensqualität deutlich herab. Bei älteren Patienten stehen dagegen eher die degenerativen Veränderungen der Gelenke im Mittelpunkt. Eine eingeschränkte Mobilität und nicht selten auch der drohende Verlust der Selbstständigkeit können die Folge sein. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig aus erster Hand gezielt zu informieren und die entsprechenden Therapiemaßnahmen kennen zu lernen. - von Basis- Maßnahmen (konservative Therapie) bis hin zu operativen Therapiemaßnahmen. Im Fokus stehen dabei die minimal-invasiven Verfahren der Gelenkchirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie). "Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung um die betroffenen Gelenke erfolgreich zu behandeln. Dr. Mike Oberle wird die modernen schonenden operative Verfahren im Bereich des Schulter- und Kniegelenks vorstellen. So können z. B. jahrelange Beschwerden im Bereich der Schulter können mit einem überschaubaren, gewebeschonenden Eingriff erfolgreich arthroskopische behandelt werden. Insbesondere Knorpelschädigungen, Gelenkinstabilitäten, Meniskusschädigungen, Verletzungen der Rotatorenmanschette und Verkalkungen in den Gelenken können erfolgreich minimal-invasiv operativ behandelt werden. In Bezug auf den richtigen Zeitpunkt für eine Operation erläutert Dr. Mike Oberle: "In manchen Fällen kann eine Operation zu einem frühen Zeitpunkt für ein langfristig besseres Ergebnis sorgen - nicht immer sollte die Chirurgie deshalb am Ende der Behandlungskette stehen".

Professor  Dr. Wolfgang Schlickewei (© RKK Klinikum)
Professor Dr. Wolfgang Schlickewei (© RKK Klinikum)
Oberarzt Dr. Mike Oberle(© RKK Klinikum)
Oberarzt Dr. Mike Oberle(© RKK Klinikum)
Armin Brucker ( Körperwerk)
Armin Brucker ( Körperwerk)

Lungenkrebs – Moderne Therapieverfahren

Lungenkrebs ( Fotolia)
Lungenkrebs ( Fotolia)

Gesundheitsforum am 11. Dezember im Bürgerhaus Seepark

 

Anlässlich des letzten Weltkrebstags teilte das Deutsche Krebsforschungs-zentrum mit, dass Lungenkrebs erstmalig auch bei Frauen die häufigste Krebstodesursache sein wird. Forscher erwarten, dass 2017 insgesamt 275.700 Menschen in der EU an Lungenkrebs sterben werden. Dies entspreche einem Anteil von 20 Prozent aller erwarteten Krebstoten. Aber es besteht auch Grund zur Hoffnung: die Fortschritte in der Krebsforschung lassen für die nähere Zukunft bessere Behandlungserfolge erwarten. Im Rahmen des Gesundheitsforums „Lungenkrebs – Moderne Therapieverfahren“ werden am Montag, 11. Dezember um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg) die Möglichkeiten moderner Medizin vorgestellt.

 

Referieren werden Professor Dr. Stephan Sorichter (Chefarzt der Klinik für Pneumologie im RKK Klinikum), PD Dr. Christian Weissenberger (Leiter des Freiburger Zentrums für Strahlentherapie), Dr. Walter Harder (Ärztlicher Leiter MVZ Lörrach und Leiter der Strahlentherapie / Radioonkologie) und Dr. Tobias Reiber (Onkologische Schwerpunktpraxis Dres. Reiber & Sigler). Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

 

Dr. Tobias Reiber ( Onkologische Schwerpunktpraxis Dres. Reiber  Sigler)
Dr. Tobias Reiber ( Onkologische Schwerpunktpraxis Dres. Reiber Sigler)
Dr. Walter Harder ( MVZ Lörrach)
Dr. Walter Harder ( MVZ Lörrach)
Professor Dr. Stephan Sorichter (© RKK Klinikum)
Professor Dr. Stephan Sorichter (© RKK Klinikum)
PD Dr. Christian Weißenberger (© Zentrum für Strahlentherapie)
PD Dr. Christian Weißenberger (© Zentrum für Strahlentherapie)

Das schwache Herz! …oder ist die Lunge schuld?

Herzwoche ( Fotolia)
Herzwoche ( Fotolia)

Herzwoche 2017

am 28. November im Bürgerhaus Seepark

 

Das RKK Klinikum bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwoche 2017“ am Dienstag, 28. November 2017 um 19 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg) Expertenvorträge an:

 

Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im St. Josefskrankenhaus, stellt vor, wie Herzschwäche entsteht und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen.
Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin im St. Josefskrankenhaus, referiert über die enge Verzahnung von Herz und Lunge, und warum man bei Luftnot nicht immer nur an Herzschwäche sondern auch die Lunge denken sollte. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon: 0761 / 2711-2701, E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de)

 

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und der häufigsten Ursache der Herzschwäche. Herzschwäche ist der häufigste Grund für Krankenhauseinweisungen in Deutschland. Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) wird deshalb anlässlich der Herzwochen 2017 entsprechende Hintergrundinformationen anbieten. Die Klinik für Kardiologie vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. „Einer der Erfolgsfaktoren ist die direkte Kooperation mit unserer Lungenabteilung, aber auch mit den niedergelassenen Kollegen“, betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner. Die Ärzte im St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

Prof. Dr. Michael Brunner (Quelle Conny Ehm)
Prof. Dr. Michael Brunner (Quelle Conny Ehm)
Professor Dr. Stephan Sorichter (© RKK Klinikum)
Professor Dr. Stephan Sorichter (© RKK Klinikum)

5. Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef

Jannik Trescher
Jannik Trescher

"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms

 

Am Mittwoch, 1. November 2017 (Allerheiligen) veranstaltet das Hospiz Karl Josef um 17:00 Uhr in der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Habsburgerstraße 120 in Freiburg) das 5. Benefizkonzert. Mit Brahms´ deutschem Requiem wird eines der bekanntesten und bedeutendsten Chorwerke überhaupt aufgeführt. Auch in diesem Jahr wird der Chor Cappella Nova Freiburg e.V. unter der Leitung von Jannik Trescher den Chorpart übernehmen. Das Sopran Solo singt Svea Schildknecht, der in Freiburg geborene Georg Gädker übernimmt die Bass Solopartie. Auch das u.a. aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg zusammengesetzte Orchester ist hochkarätig besetzt: Konzertmeisterin ist Anke Ohnmacht-Döling. Der gesamte Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef in Freiburg zugute. Tickets für
€ 25,- sind erhältlich unter www.reservix.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen (Sonderpreis € 20,- für Schüler, Studenten und Rentner). Die Informationen zum Benefizkonzert sind auch abrufbar unter www.rkk-klinikum.de

Versteht man unter einem Requiem gemeinhin kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken orientierte sich Johannes Brahms (1833-1897) bei der Auswahl seiner Texte für das Deutsche Requiem nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes. Es ging ihm vor allem darum den Trost der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt zu stellen; er wollte eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Beim streng symmetrisch konzipierten Requiem bilden Satz I und VII eine musikalische und inhaltliche „Klammer“. So beginnen beide Sätze mit den Worten „Selig sind…“, der Schlusssatz greift motivisch auf Elemente aus Satz I zurück. Inhaltlich lässt sich eine Zweiteilung ausmachen: Bis zum Satz III geht es überwiegend um Trauer über die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins, Todes- und Vernichtungsangst. Nach einem idyllischen Ruhepunkt im Satz IV überwiegt der Gedanke an Trost, die Verwandlung von Trauer und Ausweglosigkeit in Zuversicht und die Gewissheit, dass der Tod zu besiegen sei und hinter ihm ewiges Leben warte.

"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms wurde im Original für einen Chor mit 200 Sängern komponiert. Im Laufe der Jahre hat sich eine Fassung für Chor, Klavier (vierhändig) und Pauken etabliert, die sich mit heute verfügbaren Chorgrößen realisieren lässt. Die im Benefizkonzert aufgeführte Fassung wurde vom Freiburger Flötisten Joachim Linckelmann bearbeitet. Die große Originalbesetzung reduziert er sehr geschickt auf Streicherstimmen, fünf Bläser und Pauke. „Diese Bearbeitung überzeugt mich deutlich mehr, als die gängige Bearbeitung für Klavier, da die Farbigkeit des Originals fast erhalten bleibt“, betont Dirigent Jannik Trescher. Die Chorstimmen sind von der Bearbeitung unberührt. 

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde
Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Weiterführende Informationen zum Hospiz unter www.rkk-hospiz.de

Ausgezeichnet für Diabetiker

Sigma-Zentrum Bad Säckingen (© Sigma-Zentrum)
Sigma-Zentrum Bad Säckingen (© Sigma-Zentrum)

Ausnahmestellung des Sigma-Zentrums bestätigt.

 

Eine deutsche Universitätsklinik teilte im September mit, dass in Zukunft alle aufgenommenen Patienten über 50 Jahre routinemäßig auf Diabetes untersucht werden sollten. Dieser Empfehlung liegt eine umfangreiche Auswertung von 3733 Patientendaten zugrunde. Als einziges psychiatrisches Krankenhaus in Deutschland ist das Sigma-Zentrum Bad Säckingen bereits seit 2014 von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert als „Klinik für Diabetespatienten geeignet“. Die jüngst erfolgte Rezertifizierung bestätigt die Ausnahmestellung des Sigma-Zentrums. Hier können Patienten mit Diabetes auch in Zukunft sicher sein über einen längeren Zeitraum hinweg optimal versorgt zu werden.

Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)
Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)

Bei der Untersuchung der Universitätsklinik Tübingen wurde bei 23,68 Prozent der aufgenommenen Patienten eine beginnende Zuckerkrankheit und bei 22,15 Prozent ein Diabetes diagnostiziert. Bei 3,7 Prozent wurde die Krankheit neu entdeckt. Drei der für eine entsprechende Zertifizierung zu erfüllenden Kriterien sind besonders wichtig: Es muss ein diabetologisch versierter Arzt zur Verfügung stehen, Pflegekräfte müssen diabetologisch geschult sein und es muss gewährleistet sein, dass die Blutzuckerwerte bei jedem Patienten geprüft werden. DDG-Präsident PD Dr. Erhard Siegel bilanziert: „Das Sigma-Zentrum hat eine fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz. Die bereits standardisierten Abläufe sind vorbildlich. Das ist eine Klinik, die die Nebendiagnose Diabetes ihrer Patienten ernst nimmt und bestmöglich berücksichtigt. Davon profitieren die Patienten, denn ein gut eingestellter Diabetes trägt dazu bei, Komplikationsraten zu senken.“ So erfolgt bei sämtlichen Aufnahmen eine Untersuchung auf Diabetes, da es zwischen Diabetes und psychiatrischen Erkrankungen zahlreiche Wechselwirkungen gibt. „Diabetes-Patienten wollen unserer Erfahrung nach sicher sein, dass ihre Grunderkrankung kompetent berücksichtigt wird, auch wenn sie sich in eine Klinik begeben, die über keine diabetologische Fachabteilung verfügt“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Geschäftsführenden Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums und ergänzt: „Die Rezertifizierung ist eine Bestätigung der besonderen Qualitätsbemühungen unserer Fachärzte bei der Behandlung von Diabetes.“

 

Psychische Erkrankungen, wie z.B. die depressive Störung, kommen bei Diabetikern deutlich häufiger vor, als in der Allgemeinbevölkerung. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass depressive Diabetiker in der Regel höhere Blutzuckerwerte haben und somit von den diabetischen Folgeerkrankungen deutlich häufiger betroffen sind. Der Diabetologe DDG und Oberarzt Dr. Johannes Bauer setzt sich im Sigma-Zentrum deshalb seit vielen Jahren für den Bereich der Psychodiabetologie ein. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erst-Zertifizierung wurden zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege im Rahmen einer zwölfstündigen Schulung intensiv mit allen wichtigen Themen des Diabetes vertraut gemacht.

Jeder kann ein Leben retten!                                             Woche der Wiederbelebung in Freiburg

Schulungsangebote in der Woche der Wiederbelebung ( Fotolia)
Schulungsangebote in der Woche der Wiederbelebung ( Fotolia)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ lädt das St. Josefskrankenhaus (RKK Klinikum) alle Interessierten herzlich ein zum Aktionstag „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ in der Freiburger Innenstadt. Praxiserfahrene Notärzte, Krankenpfleger und Rettungsassistenten informieren am 21. September am Kartoffelmarkt (12 bis 18 Uhr) sowie am 18.,19.,20. und 22. September in der Schwarzwald-City (16 bis 18 Uhr) über Reanimationsmaßnahmen und geben kostenfreie Erste Hilfe-Schulungen. Die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Malteser präsentieren die modernen Rettungsfahrzeuge. Mit dem Reanimationstraining für Jung und Alt setzt das Freiburger Stadtkrankenhaus ein Zeichen: Reanimation ist einfach. Jeder kann ein Leben retten!

 

Lebensrettende Erste Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst ins Bewusstsein rücken, wenn die Notsituation da ist. Da der letzte Erste Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Waren die Anfänge noch geprägt von Skepsis gegenüber der Übernahme von medizinischen Maßnahmen durch Laien, nehmen die Ersthelfermaßnahmen in der Rettungskette heute eine ganz wichtige Schlüsselrolle ein. Schon in den ersten Minuten nach Eintreten eines Herz-Kreislauf-Stillstandes werden die Weichen für das Überleben des Patienten gestellt. Studien belegen, dass die im Kurs vermittelten Basismaßnahmen die Chance, lebend die Klinik zu erreichen, verdoppelt. „In Freiburg sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt Professor Dr. Michael Müller, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin im St. Josefskrankenhaus, das den größten Notarztstandort in Baden-Württemberg mit Bestwerten in Schnelligkeit und Versorgungsqualität beheimatet.

 

Wann, was und wo:

 

Freiburg auf dem Kartoffelmarkt am Donnerstag, 21. September 2017 von 12 bis 18 Uhr

Freiburg Schwarzwald-City am 18., 19., 20., 22. September 2017 jeweils von 16 bis 18 Uhr

 

· Erste-Hilfe Schulungen zur Wiederbelebung durch Notärzte, KrankenpflegerInnen und  
  Rettungsassistenten

 · Fahrzeugdemonstration der Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Malteser)

 · Informationsstand zur Wiederbelebung und den Erste-Hilfe-Maßnahmen

Auszeichnungen für Chefärzte des RKK Klinikums

In der FOCUS Ärzteliste 2017 wurden Professor Dr. Jürgen Breul, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie im Loretto-Krankenhaus, und Professor Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin im St. Josefskrankenhaus, im Großraum Freiburg als Spezialisten ihrer Fachgebiete ausgezeichnet. Bundesweit werden laut Focus alljährlich Mediziner gebeten, die besten Mediziner aus ihrem Fachbereich zu empfehlen. Zusätzlich werden Einschätzungen von Selbsthilfegruppen eingeholt sowie die wichtigsten Foren und Arztbewertungsportale ausgewertet. Nur Ärzte mit besonders vielen Empfehlungen sind aufgeführt. Ergänzend dazu ermittelt der Focus in Medizindatenbanken und Fachzeitschriften, wie viele wissenschaftliche Beiträge ein Arzt in den vergangen fünf Jahren veröffentlicht hat.

 

„Die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste als TOP-Mediziner empfinden wir als Bestätigung der täglichen Teamleistung“, betont Professor Dr. Jürgen Breul, der bereits seit Herbst 2007 in der FOCUS-Ärzteliste geführt und in den Kategorien urologische Tumore und Prostata Erkrankungen gelistet wird. Unter seiner Führung als Ärztlicher Direktor hat sich das Loretto-Krankenhaus zu einem überregional anerkannten Zentrum für die Behandlung von Erkrankungen der harnbereitenden und harnableitenden Organe, der männlichen Geschlechtsorgane sowie der weiblichen Harninkontinenz entwickelt. Professor Dr. Stephan Sorichter, ausgezeichnet in der Kategorie COPD und Lungenemphysem und für den erfolgreichen Aufbau des Kompetenzzentrum für Atemwegs- und Lungenerkrankungen verantwortlich, ergänzt: „Die Auszeichnungen unterstreichen die hohe medizinische Kompetenz innerhalb des RKK Klinikums und sind Ansporn für die weitere Entwicklung“.

 

Professor Dr. Jürgen Breul           Professor Dr. Stephan Sorichter

(© RKK Klinikum)                        ( © RKK Klinikum)

Früherkennungszentrum für psychische Störungen

Früherkennzungszentrum in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)
Früherkennzungszentrum in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)

Das Anfang 2017 vom Sigma-Zentrum in den Räumen der Jugendstilvilla Hüssy in Bad Säckingen eröffnete Früh-erkennungs-zentrum für psychische Störungen zieht eine positive Zwischenbilanz. Als Anlaufstelle für alle, die einen niederschwelligen und diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychoso-matischen Unwohlseins suchen, haben bereits über 100 Patienten die Fachkenntnis und Erfahrung in Anspruch genommen. Das Kom-petenzzentrum setzt ganz bewusst der laienhaften Suche zur Selbstdiagnostik etwas entgegen, die aufgrund von Irrtümern oft zu einer Verschlechterung der psychischen Verfassung führt www.frueherkennung.de

Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)
Prof. Dr. Christoph Bielitz (© Sigma-Zentrum)

Die Ursachen zunehmender seelischer Belastung und psychischer Erkrankungen sind vielfältig und selten eindimensional. Seelische Frühsymptome sind oft ein eindeutiges Warnsignal und sollten nicht verharmlost werden. „Dann ist es Zeit, sich Rat für Prävention oder eine Frühintervention zu holen; je früher, desto besser hilft dies effektiv, die Heilungsprognose bestmöglich zu gestalten“, betont Professor Dr. med. Christoph Bielitz, Geschäftsführenden Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums. Der Hintergrund sind oft chronische Belastung oder aktuelle Lebensereignisse, zunehmend Druck am Arbeitsplatz oder im Privatleben, nicht selten auch selbstauferlegte Ziele oder Informationsüberflutung. Das kann eine Zeit lang gut gehen, aber irgendwann kommt mancher mit der Fülle der Probleme nicht mehr gut zurecht und es zeigen sich länger anhaltende Symptome ohne erkennbare Ursache.

 

Psychische Gesundheit ist das Fundament für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Wohlergehen, Glücksempfinden, Teilhabe und Leistungsfähigkeit hängen untrennbar mit der bio-psychosozialen Balance zusammen. Vor dem Hintergrund, dass die Grenzen von einfacher, vorrübergehender und gefährlicher psychischer Beeinträchtigung oft fließend sind, bietet das Früherkennungszentrum einen niederschwelligen Einstieg in eine zielführende Prävention bzw. Therapie. Ein wichtiger Schwerpunkt des Früherkennungszentrums ist dabei auch die Beratung und Behandlung von Jugendlichen für die erkennbar zunehmenden Fälle von Anpassungsstörungen, AD(H)S, Essstörungen, Reifungskrisen sowie Internet- und Mediensucht.

 

In der eigens eingerichteten Spezialsprechstunde für medizinisch-psychologische Beratung und Gesundheitschecks wird die ganz persönliche gesundheitliche und psychische Situation aufgenommen und gegebenenfalls die Abklärungen körperlicher Ursachen angebahnt. Das Früherkennungszentrum ist bestimmt durch einen aus dem Sigma-Konzept abgeleiteten ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz, nach dem der Mensch in einer stetigen Wechselbeziehung von biologischen und sozialen Einflüssen, physikalischem Umfeld, seelischem und geistigem Erleben verstanden wird.

 

Zum Sigma-Zentrum

Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen ist eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Weiterführende Informationen unter www.sigma-zentrum.de

Krebstherapie und was danach kommt

Gesundheitsforum am 17. Juli im Bürgerhaus Seepark

Bei der modernen Krebstherapie ist die Strahlenbehandlung eine sehr schonende und präzise Therapieform. Eine Krebsbehandlung kann für Körper, Seele und Geist sehr anstrengend sein und den ganzen Menschen beeinträchtigen. Eine Rehabilitationsmaßnahme trägt dazu bei, den Übergang in den gewohnten Alltag zu erleichtern, den Erfolg der Behandlung abzusichern und etwaigen Spätfolgen und Einschränkungen nach Möglichkeit vorzubeugen.
Das Zentrum für Strahlentherapie (Freiburg), die Klinik Park-Therme (Badenweiler) und die Winkelwaldklinik (Nordrach) laden zum Gesundheitsforum „Krebstherapie und was danach kommt“ am Montag, 17. Juli, 19 Uhr, im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg) ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die sinnvolle Verbindung von Therapie und Rehabilitation sowie organisatorische Aspekte („Weg in die Reha“) zu informieren. Die Referenten PD Dr. Christian Weißenberger, Dr. Mario Schubert und Dr. Lars-Hendrik Nipken stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 151864-05).
PD Dr. Christian Weissenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, erläutert, wie wichtig eine systemische Therapie ist, um Krebszellen im gesamten Körper zu behandeln und schnell zu beseitigen, und verdeutlicht die Vorteile der Strahlenbehandlung. Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt weitestgehend verschont.
Als Partner der bestehenden Tumorzentren und der niedergelassenen Ärzte steht das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radio-
onkologie in Freiburg für eine Philosophie, die höchste medizinische Kompetenz in Verbindung mit menschlicher Zuwendung und Servicequalität in ansprechender Atmosphäre als integralen Bestandteil moderner Strahlentherapie betrachtet. Im Anschluss werden Dr. Mario Schubert, Leitender Arzt in der Klinik Park-Therme, und Dr. Lars-Hendrik Nipken, Leitender Oberarzt der Onkologie der Winkelwaldklinik, darstellen, wie bei Krebspatienten in der Reha-Phase der Erfolg der begonnenen Therapie abgesichert werden kann: Im Vordergrund stehen die Beseitigung und Besserung der individuellen Krankheitsbeschwerden und damit die Steigerung der Lebensqualität der Patienten. Ziel jeder onkologischen Reha-Behandlung ist es, im heilsamen, ganzheitlichen Umgang die vorhandenen körperlichen und seelischen Belastungen der Betroffenen abzubauen, umfassend zu informieren, die gesundheitsfördernden Kräfte der Patienten zu aktivieren und so die Rückkehr in ein gesünderes Leben zu unterstützen.
Die Park-Therme in Badenweiler ist eine an den aktuellen Fachstandards der Rehabilitationsmedizin ausgerichtete onkologische Fachklinik für Anschlussrehabilitation und Nachsorge mit den Schwerpunkten Urologie, Hämatologie und Gynäkologie.
Die Winkelwaldklinik Nordrach ist seit mehr als 40 Jahren spezialisiert auf Brustkrebs, gynäkologische Krebserkrankungen, Schilddrüsenkrebs sowie Krebserkrankungen von Blut und Lymphdrüsen.

 

PD Dr. Christian Weißenberger
Zentrum für
Strahlentherapie
Wirthstraße 11c
79110 Freiburg
Tel: 0761 15186400

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Mario Schubert

(©-Klinik-Park-Therme)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr.-Lars-Hendrik-(©-Winkelwaldklinik)


Gelenkerhalt durch Knorpelreparatur – Reparatur durch körpereigene Knorpelzellen

Quelle-Focus-Pocus-LTD-©-fotolia
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Jährlich sind alleine in Deutschland etwa sechs Millionen Patienten von Knorpelschäden im Kniegelenk betroffen. Oft reicht schon eine kurze, intensive Fehlbelastung des Gelenkes, wie sie beispielsweise bei Unfällen und Verdrehungen des Kniegelenkes vorkommt. Auch die Knochenkrankheit Osteochondrosis Dissecans – bei der Teile des Knochen-Knorpelbereiches absterben – kann zu einer Schädigung des schützenden Knorpelüberzuges führen. Es entsteht ein Defektbereich im Knorpel. Dieser Defekt würde von alleine nicht mit gleichwertigem Knorpel ausheilen. Hier kommt die autologe Knorpelzelltransplantation zum Einsatz.
Dieses neu verfügbare Verfahren wird unter anderem an der Klinik für Orthopädische Chirurgie im Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum) in Freiburg angewendet. Die körper-
eigenen Knorpelzellen des Patienten werden nach der Entnahme in einem ersten Eingriff speziell behandelt und in einem zweiten transplantiert. Die transplantierten körpereigenen Zellen müssen in der Lage sein, das bestehende Defektareal in vitalem – das heißt lebendem – Zustand zu besiedeln, um anschließend durch die Synthese und Sekretion knorpelspezifischer Proteine den Defekt schrittweise mit biomechanisch hochwertiger Knorpelsubstanz wieder aufzubauen. Das Behandlungsziel ist also, eine möglichst stabile und vollständige Defektdeckung zu erreichen und damit die Entstehung einer so genannten sekundären Arthrose als Folge eines Knorpelschadens und den Einsatz einer Knieendoprothese zu vermeiden. Selbstverständlich werden auch mögliche Begleiterkrankungen, wie Kreuzbandrupturen, Fehlstellungen oder Meniskusverletzungen mitbehandelt.
Hierfür stehen heute modernste Transplantationsverfahren zur Verfügung. Arthroskopische und minimal-invasive Operationstechniken zur Muskel- und Weichteilschonung gewährleisten zudem eine schnelle Rehabilitation. „Die Sicherheit der Methode und deren Wirksamkeit im Sinne einer Funktionsverbesserung bei Patienten mit Knorpelschäden konnte für dieses Gelenk im Rahmen vieler Studien und auch im langfristigen Verlauf gezeigt werden“, betont Dr. Steffen Schneider, Oberarzt für die Knorpeltherapie in der Klinik für Orthopädische Chirurgie im Loretto-Krankenhaus.


Loretto-Krankenhaus
Dr. Steffen Schneider
Mercystraße 6-14
79100 Freiburg
Telefon: 0761 7084-0
Fax: 0761 7084-239
info@rkk-klinikum.de

Darmkrebs – Prävention und moderne Therapie

Gesundheitsforum am 23. Mai 2017 im Loretto-Krankenhaus

(© Fotolia)
(© Fotolia)

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 75.000 Menschen an Darmkrebs. Im Rahmen des RKK Klinikum-Gesundheitsforums „Darmkrebs – Prävention und moderne Therapie“ am Dienstag, 23. Mai 2017 um 19 Uhr im Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14, Saal St. Josef) mit Dr. Konrad van Aaken, Komm. Chefarzt der Klinik für Gastro-enterologie und Dr. Rudolf Häring, Leitender Arzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, haben Interessierte die Möglichkeit sich aus erster Hand zu informieren. Im Vordergrund stehen Ursachen, erfolgreiche Früherkennung und moderne Therapieverfahren für eine der zwei häufigsten Krebsarten in den Industriestaaten. Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761/7084-2001 oder per E-Mail an Susanne.Schemmer@rkk-klinikum.de

 

Darmtumore wachsen langsam und machen sich gewöhnlich erst spät bemerkbar. Beschwerden treten nicht selten erst dann auf, wenn der Krebs sich bereits ausgebreitet hat. Die Heilungschancen hängen deshalb maßgeblich vom Zeitpunkt der Erkennung und Behandlung ab: Wird Darmkrebs im Anfangsstadium behandelt, kann er häufig geheilt werden. „Die Darmkrebstherapie gestaltet sich für jeden Patienten individuell und hängt von der Größe und Lokalisation des Tumors sowie von der Ausbreitung in andere Organe ab“, betont Dr. Rudolf Häring. Vor dem Hintergrund, dass in den letzten 10 Jahren durch die Früherkennungs-Koloskopie bundesweit über 100.000 Darmkrebsfälle verhütet werden konnten, ergänzt Dr. Konrad van Aaken: „Die Vorsorge-Koloskopie kann Darmkrebs verhindern oder in einem sehr frühen Stadium, lange bevor Symptome sichtbar sind, erkennen. Das verbessert die Heilungschancen erheblich.“

 

Dank der umfangreichen interdisziplinären Kompetenzen im RKK Klinikum kann Patienten bei Darmerkrankungen wie der Divertikelkrankheit (Ausstülpungen der Darmschleimhaut durch Lücken in der Darmwandmuskulatur), Polypen oder Tumorerkrankungen zusammen mit seinen niedergelassenen Partnern schnell und zuverlässig geholfen werden. Mit der Erfahrung von über 6.000 Endoskopien im Jahr können dabei nicht nur Krankheiten diagnostiziert, sondern in den meisten Fällen auch durch schmerzlose Eingriffe unmittelbar behandelt werden. So werden beispielsweise Polypen im Verdauungstrakt, die eine Vorstufe zu bösartigen Geschwulsten sein können, häufig während einer Darmspiegelung entfernt. Können im Ausnahmefall Polypen einmal nicht endoskopisch mit der Schlinge abgetragen werden, wird das während der Endoskopie markierte Darmstück zusammen mit den innen hängenden Polypen operativ, meist in Schlüsselloch-Technik, entfernt. Große Polypen im Mastdarm können mit Hilfe von chirurgischen Instrumenten durch den After entfernt werden. Der Heilungsprozess verläuft meist rasch und es ist je nach Behandlung nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig. Bei der Entstehung von Darmkrebs spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die meisten Darmkrebsfälle treten auf, ohne dass für den Einzelfall eine Ursache bekannt ist. Falsche Ernährung, eine ungesunde Lebensweise und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können die Entwicklung von Darmkrebs begünstigen. Manche Darmkrebsformen sind darüber hinaus vererbbar.

Dr. Konrad von Aken (© RKK Klinikum)
Dr. Konrad von Aken (© RKK Klinikum)
Dr. Rudolf Häring     (© RKK Klinikum)
Dr. Rudolf Häring (© RKK Klinikum)

Strahlentherapie bei Brustkrebs

Der hochmoderne Linearbeschleuniger VARIAN TrueBeam™ mit der Gated-RapidArc™-Technologie, die eine nie dagewesene Präzision bei der strahlentherapeutischen Behandlung bewegter Körperbereiche bietet.
Der hochmoderne Linearbeschleuniger VARIAN TrueBeam™ mit der Gated-RapidArc™-Technologie, die eine nie dagewesene Präzision bei der strahlentherapeutischen Behandlung bewegter Körperbereiche bietet.

Kaum ein anderes Thema in der Medizin bewegt Frauen mehr als die Diagnose Brustkrebs. Brustkrebs (Mammakarzinom) ist mit 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebser-krankung bei Frauen. Das mittlere Alter der Betroffenen ist 64 Jahre, doch 40 Prozent der Frauen sind unter 60 Jahre alt. Dass heute 85 bis 90 Prozent der Frauen, die die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs erhalten, überleben und 80 Prozent dauerhaft geheilt werden können, ist unter anderem auf die immer besseren Möglich-keiten zurückzuführen, die Therapie hochgradig individuell auf die jeweilige Krebsvariante zuzuschneiden. Die Strahlentherapie verbessert die Heilungschancen bei Brustkrebs. Wie Studien zeigen, profitieren nach brusterhaltender Therapie (BET) alle Brustkrebspatientinnen von einer Strahlentherapie.   

PD Dr. Christian Weißenberger
PD Dr. Christian Weißenberger

So kann durch Bestrahlung die Rückfallrate für die operierte Brust (Lokalrezidiv) von ca. 30 % (wenn keine Bestrahlung erfolgt) auf ca. 5 - 10% (nach Bestrahlung) gesenkt werden; die Bestrahlung verhindert bei 100 Patientinnen etwa 20 Lokalrezidive. Damit erspart die Strahlentherapie den betroffenen Frauen eine Beeinträchtigung der Lebensqualität und verbessert zudem deutlich die Überlebenschancen.

Die Strahlentherapie kann im Anschluss an eine Operation erfolgen („adjuvant“) und damit dem Rückfall vorbeugen, ebenso kann eine Strahlentherapie aber auch der Operation vorangehen („neoadjuvant“). Die moderne Tumorchirurgie setzt heute immer mehr auf das enge und multidisziplinäre Zusammenspiel der verschiedenen Behandlungsformen. Die Strahlentherapie – häufig in Kombination mit einer Chemotherapie - unterstützt dabei die Operation. Ziel ist dabei die Verkleinerung des Tumors, um so optimale Resultate beim nachfolgenden chirurgischen Eingriff erreichen zu können.

Vielfach kann die Qualität der Operation durch eine vorbereitende, neoadjuvante Therapie signifikant gesteigert werden. Um jeder Brustkrebspatientin die optimale Therapie zu ermöglichen, wird vor und nach der Operation in einer interdisziplinären Behandlungskonferenz zwischen Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Pathologen ein individuelles Behandlungskonzept erstellt und eine optimale Therapie empfohlen: „Für die Strahlentherapie heißt ‘optimal‘, dass der Behandlungsstrahl möglichst zielgenau in den Tumor gebracht und umgebendes Gewebe weitgehend geschont wird“, betont PD Dr. Christian Weissenberger. Als Partner der bestehenden Tumorzentren und der niedergelassenen Ärzte steht das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg für eine Philosophie, die höchste medizinische Kompetenz in Verbindung mit menschlicher Zuwendung und Servicequalität in ansprechender Atmosphäre als integralen Bestandteil moderner Strahlentherapie betrachtet.

Zertifikat bestätigt hohe Qualität im          EndoProthetikZentrum RKK

Reinraum-Operationssäle im  RKK Klinikum ( RKK Klinikum)
Reinraum-Operationssäle im RKK Klinikum ( RKK Klinikum)

Vor knapp einem Jahr wurde dem RKK Klinikum in Anerkennung seiner herausragenden Struktur-, Behand-lungs- und Ergebnisqualität für die beiden Standorte St. Josefs-krankenhaus in Freiburg und Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch das Zertifikat EndoProthetikZentrum (EPZ) verliehen. Jetzt wurde von den Audi- toren im Rahmen des Überwachungs-audits die Empfehlung zur Aufrecht-erhaltung des Zertifikats ausgespro- chen und damit das etablierte Qua- litätsmanagement-System bestätigt. Besonders hervorgehoben wurde die operative Versorgung von Hüftfrak- turen in Verbindung mit der Geriatrisch frührehabilitativen Komplexbehandlung (GFK). 

 

Die Auditoren des Überwachungsaudits für die EndoCert Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) zeigten sich besonders beeindruckt von dem auf der Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) verfolgten interdisziplinären Behandlungsansatz und den damit erreichen Ergebnissen. „Um die Selbständigkeit und Mobilität älterer Patienten wieder zu erlangen, bedarf es einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainierender Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung“, betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie im St. Josefskrankenhaus in Freiburg und ergänzt: „Eine wesentliche Rolle spielt dabei die enge Verzahnung der frührehabilitativen Maßnahmen mit den akutmedizinischen Maßnahmen“. In der einzigen Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg kann unter der Leitung von Dr. Bernd Köster, Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie, in vielen Fällen durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden werden. Patienten können mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden. Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen der Patienten so zu fördern, dass sie ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnen bzw. behalten, um möglichst in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können.

 

Dr. Bettina Götze, Chefärztin der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie im Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch ist überzeugt: „Die Zertifizierung und die damit zusammenhängende Qualitätsmanagement hat wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung der chirurgischen Orthopädie beigetragen“. Mit Blick auf die zum Ausdruck gekommene sehr gute Beurteilung der Auditoren und auf die Vorbereitungen für die Zertifizierung des Loretto-Krankenhauses betont Bernd Fey, Geschäftsführer des RKK Klinikums: “Wir nehmen das Thema Qualität sehr ernst und werden damit unseren eigenen Ansprüchen, aber und auch den Ansprüchen und Forderungen der Politik in vollem Umfang gerecht“. Mit circa 1.200 Hüft- und 600 Knieprothesen im Jahr ist das RKK Klinikum im Großraum Freiburg das größte Kompetenzzentrum für Endoprothetik

„Schulterschmerz – Was tun?“

3. Medizin-Forum am 22. Februar in der Angell Akademie

Das Physiotherapiezentrum „Movin am Lorettoberg“®, das Lorettokrankenhaus (RKK Klinikum) und die Physiotherapieschule der Angell-Akademie Freiburg laden Interessierte und Betroffene herzlich zum 3. Medizin-Forum „Schulterschmerz - Was tun?“ am Mittwoch, den 22. Februar 2017 um 18.00 Uhr in der Angell Akademie (Aula; Kronenstraße 2-4 / 79100 Freiburg) ein.

 

Experten informieren aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden. Schwerpunkt wird sein, darzustellen, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind und in welchen nicht. Neben vier Expertenvorträgen werden neue Messmethoden demonstriert, mit denen der Verlauf der Therapie dokumentiert werden kann. Der physiotherapeutische Nachwuchs wird demonstrieren, welche Ausbildungsmöglichkeiten dieses abwechslungsreiche Berufsbild hat. Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist aber eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761 - 707 33 66 oder per E-Mail an kontakt@movin-freiburg.de; weiterführende Programminformationen sind abrufbar unter www.movin-freiburg.de.

 

Die moderne Medizin ist hoch komplex und wird erst dann richtig gut durchgeführt, wenn Diagnostik und Therapie in einem „Netzwerk“ von Kompetenzen angeboten werden. Weder die Ärzte beherrschen die Materie alleine, noch die Physiotherapeuten. Betroffene Patienten erwarten, dass die, die sich um sie bemühen, kooperieren. Bei den Vorträgen wird erlebbar, wie Ärzte und Physiotherapeuten sowohl bei der konservativen Therapie als auch nach operativen Maßnahmen zum Wohle der Patienten zusammenarbeiten. Der Moderator der Veranstaltung Daniel Klein, Physiotherapeut des Therapiezentrums am Lorettoberg und Spezialist für die Therapie der Schulter, zeigt in seinem Vortrag auf was man mit konservativer Physiotherapie erreicht werden kann und wo die Grenzen der Physiotherapie sind. Dr. med. Martin Klein, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, wird darstellen, dass es bei ärztlicher Diagnostik und Therapie viele Möglichkeiten, aber auch Grenzen gibt, die zu beachten sind - z.B. auch aus ethischen Gründen. Der Schulterspezialist Dr. med. Steffen Schneider, Leitender Arzt der Schulterchirurgie am Loretto-Krankenhaus spricht zum Thema „Wann ist eine OP sinnvoll und auch unausweichlich und welche OP-Methoden gibt es?". Im Zentrum für Schulterchirurgie bietet der Schulterspezialist Patienten die ganze Palette aus Indikation, Diagnose, Beratung, Therapie und Anschlussheilbehandlung. Caroline Schmelzle, Physiotherapeutin B.A., referiert zum Thema, wie eine Nachbehandlung nach einer Operation aussehen kann und was dabei zu beachten ist. Darüber hinaus stellen Schüler und Studenten der Physiotherapieschule der Angell-Akademie den Ausbildungsgang zum Beruf des Physiotherapeuten vor. Zum Abschluss des Forums besteht die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu erörtern.

 

        Dr. Steffen Schneider                             Daniel Klein

                                             

„Tanz ins Leben“- Tanzabend im TTC Rot-Weiß Freiburg

Am Samstag, den 11. Februar 2017 ab 19:30 Uhr im Clubheim

Rechtzeitig vor dem Valentinstag veranstaltet das Zentrum für Strahlentherapie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem TTC Rot-Weiß Freiburg unter dem Motto „Darf ich bitten?“ am Samstag, den 11. Februar 2017 ab 19:30 Uhr im Clubheim (Böcklerstraße 11, 79110 Freiburg) einen Tanzabend für Krebspatienten, deren Angehörige und Freunde. Bei dem „Tanz ins Leben“ hilft ein professioneller Tanzlehrer bei den wichtigsten Grundschritten der beliebtesten Paartänzen, die von den Teilnehmern im Anschluss gleich praktisch umgesetzt werden. Hier der steht der Spaß an Bewegung im Vordergrund, der Hintergrund ist aber: Für Beziehungen und das soziale Umfeld ist eine schwere Erkrankung häufig eine Belastung – und Tanz führt die Menschen wieder zusammen.

 

Der Eintritt kostet € 5,- pro Person (inkl. € 4,- Verzehrbon für Fingerfood und Getränke). Zur besseren Planung ist eine Anmeldung erforderlich per E-Mail an: info@stz-fr.de oder telefonisch unter der Nummer: 0761-151864-05

  

Die Diagnose Krebs ist für Betroffene und deren Umfeld eine sehr einschneidende Erfahrung und bringt das Leben aus dem Gleichgewicht. Schnell bleiben die Leichtigkeit, die Freude und das soziale Miteinander auf der Strecke. Dabei ist das Wohlbefinden neben den medizinischen Möglichkeiten der Schlüssel zum langfristigen Heilungserfolg. „Tanztherapie ist ein künstlerisches und wissenschaftlich fundiertes Therapieverfahren, das zur Verbesserung der Krankheitsverarbeitung und der Lebensqualität beiträgt“, betont Zentrumsleiter PD Dr. Christian Weissenberger und ergänzt: „Auch der Freizeittanz, die Freude an Bewegung und Begegnung, entlastet die Patienten und stärkt die Beziehungen wieder.“

Auch die Familien und die Freunde der Betroffenen sind während der Therapie einer großen Belastungsprobe ausgesetzt. Oft verliert das Zusammensein die Unbeschwertheit und verhindert ein entspanntes, freudiges und liebevolles Miteinander. Nicht selten gehen Beziehungen unter dem Druck der Krankheit sogar zu Bruch. Tanzen, speziell Paartanz, bietet die Möglichkeit sich selbst und seinen Angehörigen und Freunden sowohl körperlich als auch emotional wieder näher zu kommen und neue Perspektiven für ein Leben miteinander - mit oder nach der Erkrankung - zu entwickeln. Ängste, u.a. die Angst vor Berührung, und Sorgen können losgelassen und der Bezug zum Körper wieder hergestellt werden. Tanzen bringt die Seele zum Schwingen und öffnet für den Austausch mit Gleichgesinnten.

 

„Herz unter Stress“ - Blutdruck, Diabetes und Schlafapnoe

Expertenvorträge im St. Josefskrankenhaus am 17. November 2016

Sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich über 290.000 Menschen in Deutschland. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten mit ausreichendem Vorwissen über die Infarktbeschwerden eine 50 Prozent höhere Chance haben, die Klinik deutlich früher zu erreichen als Betroffene ohne dieses Wissen. Die Klinik für Kardiologie des St. Josefkrankenhauses (RKK Klinikum) wird deshalb anlässlich der Herzwochen 2016 entsprechende Hintergrundinformationen anbieten. Die Klinik vereint alle Kompetenzen zum Angebot modernster Therapieoptionen für Herz- und Kreislauferkrankungen. Da Herz- und Lungenerkrankungen häufig gemeinsam auftreten ist die Klinik mit der im gleichen Haus untergebrachten Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin eng verzahnt. „Einer der Erfolgsfaktoren ist auch die enge Verzahnung mit niedergelassenen Kollegen“, betont Chefarzt Professor Dr. Michael Brunner. Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis „die Kardiologen“ und die Ärzte des St. Josefskrankenhaus führen gemeinsam jährlich über 1.500 diagnostische und therapeutische Eingriffe am Herzen durch. Die Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie vereinen spezialisiertes Wissen mit individuellen Therapiekonzepten. Hochmoderne Technik ermöglicht nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch eine moderne Therapie von eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen und von Herzrhythmusstörungen.

 

Das RKK Klinikum beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herz unter Stress“ der Deutschen Herzstiftung und bietet im Rahmen der bundesweiten „Herzwoche 2016“ Expertenvorträge: Am Donnertag, 17. November 2016 um 19:00 stellt Prof. Dr. Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie vor, wie effektiv vorgebeugt werden kann und welche Diagnose- und Therapieverfahren in der modernen Medizin zur Verfügung stehen. Zudem wird Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt der Klinik für Pneumologie (Lungenerkrankungen) und Beatmungsmedizin, in seinem Vortrag „Wenn der Schlaf das Herz stresst“ über den wenig bekannten Risikofaktor der Schlafapnoe sprechen. Veranstaltungsort ist das Casino im 1 UG des St. Josefskrankenhauses (Sautierstraße 1 in Freiburg). Die Besucher werden im Anschluss an die Vorträge zu einem Imbiss eingeladen.

Aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldungen erforderlich unter Telefon: 0761 / 2711-2701, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder E-Mail: Innere@rkk-klinikum.de

 


Prof. Dr. Michael Brunner (Quelle Conny Ehm)               Professor Dr. Stephan Sorichter ( RKK Klinikum)

4. Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef

Große Messe von Wolfang Amadeus Mozart am 1. November 2016

Am Dienstag, 1. November 2016 (Allerheiligen) veranstaltet das Hospiz Karl Josef um 17:00 Uhr das 4. Benefizkonzert in der Mutterhauskirche des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul (Habsburgerstraße 120 in Freiburg). Aufgeführt werden Wolfang Amadeus Mozart´s Monumentalmerk, die große Messe in c-moll und das Orgelkonzert in g-moll von Josef Gabriel Rheinberger. Zum ersten Mal wird der unmittelbar nach dem letzten Benefizkonzert gegründete Chor Cappella Nova Freiburg e.V. unter der Leitung von Jannik Trescher den Chorpart übernehmen. Das u.a. aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg zusammengesetzte Orchester ist hochkarätig besetzt: Konzertmeisterin ist Anke Ohnmacht-Döling. Das Solisten-Quartett setzt sich zusammen aus Siri Karoline Thornhill (Sopran), Sirin Kilic (2. Sopran), Eduard Wagner (Tenor) und Professor Torsten Meyer (Bass). Der gesamte Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef in Freiburg zugute. Tickets für € 25,- sind erhältlich unter www.reservix.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen (Sonderpreis € 20,- für Schüler, Studenten und Rentner). Die Informationen zum Benefizkonzert sind auch abrufbar unter www.rkk-klinikum.de

 

Die Große Messe c-moll, KV 427 (früher 417a) von Wolfang Amadeus Mozart (1756-1791), entstand 1782 und ist eine der herausragenden Messvertonungen der europäischen Musikgeschichte. Komponiert für Soli, Chor und Orchester ist die große Messe in c-moll ein ausgesprochen anspruchsvolles Werk für alle Mitwirkenden. Es handelt sich dabei in seinen Dimensionen die längste Vertonung des Ordinarium Textes von Mozart, jedoch unvollendet. So fehlt das Agnus Dei komplett, das Credo bricht nach dem "Et incarnatus est..." ab; Dokumente für eine Aufführung zu Lebzeiten Mozarts fehlen. Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) gehörte zu den erfolgreichen Komponisten seiner Zeit und nahm als Hofkapellmeister des bayerischen Königs Ludwig II eine zentrale Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Rheinberger´s Orgelkonzert in g-moll ist mit seiner eher ungewöhnlichen Orchesterbesetzung ein in der Aufführung sehr anspruchsvolles Werk. Entsprechend selten bietet sich die Möglichkeit dieses außergewöhnliche Werk für Orgel solo und Orchester zu erleben. Solistin Lisa Hummele ist Gewinnerin verschiedener internationaler Orgelwettbewerbe und hat bereits beim 2. Benefizkonzert mitgewirkt; sie studiert ab Oktober in Leipzig Master Kirchenmusik.

 

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde
Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Weiterführende Informationen zum Hospiz unter www.rkk-hospiz.de

Rio de Janeiro trifft Baden-Baden

Empfang für Olympia-teilnehmer im Physiotherapiezentrum                                    im Medico & Vital Center

Baden-Baden, 09.09.2016: Halil Senpinar, Physiotherapeut und Inhaber des Medico & Vital Center im Ärztehaus Vincenti in Baden – Baden hatte zu der Würdigung der Athleten eingeladen. Carl Dohmann aus Baden-Baden, der Olympiateilnehmer im Gehen über 50 Kilometer und der  Olympia-Silbermedaillengewinner im Taekwondo Abdoul Razak Issoufou Alfaga aus Niger kamen. Mit dabei war der Direktor und Trainer Markus Kohlöffel vom Competence Center (TCC) in Friedrichhafen. Das TCC ist Partner vom Physiozentrum im Medico & Vital Center in Baden-Baden ist.

 

Das Engagement von Halil Senpinar für den olympischen Gedanken und die kompetente Betreuung von Sportlern wird von vielen sehr geschätzt. So würdigte der Bürgermeister Michael Geggus seine Leistungen und stellte eine neue Initiative der Stadt zum Thema Olympia  in Aussicht.

 

Die Ausführungen von Markus Kohlöffel über seine Tätigkeit als Taekwondo im TCC Friedrichshafen und der Weg seines Schützlings Abdoul Razak Issoufou Alfaga zum Silbermedaillengewinner bei Olympia machten deutlich mit welcher Intensität das Training erfolgt, wie wichtig eine gute physiotherapeutische Betreuung dabei ist und welche Leistungsbereitschaft und Willensstärke es von dem Sportler erfordert. Abdoul Razak Issoufou Alfaga ist nach vierzig Jahren der erste Gewinner einer Medaille für den Staat Niger.

 

Auch die Gäste Nastassja Kinski, die Golden Globe- und Bambi-Gewinnerin und ihr derzeitiger Lebensgefährte und Profitänzer Ilia Russo sowie und Prinz Maximilian Michael von Anhalt zeigten reges Interesse an den Zukunftsplänen des TCC, dem Olympia Gedanken und den Leistungen der Sportler. Mit bei der Feierlichkeit waren Bernd Hefter vom Verein Freunde der Leichtathletik in Baden-Baden und Arnulf Meffle von der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

 

Halil Senpinar genießt das Vertrauen vieler Spitzensportler. Sie kommen im Vorfeld von Wettkämpfen, um sich bei ihm kompetente Unterstützung zu holen. Aber auch nach einer Sportveranstaltung wird sein Fachwissen im Bereich der Sportmedizin gern in Anspruch genommen, entweder für die Regeneration oder für den Fall einer Behandlung.

 

Kontaktdaten:

Medico & Vital Center

Halil Senpinar

Physiotherapiezentrum

Sophienstr. 47

76530 Baden – Baden

Tel. 07221 39 94 980

E-Mail: senpinar@medico-vitalcenter.de

Internet: www.aerztehaus-vincenti.com

„Innovationstreiber Gesundheit“
Freiburger Unternehmer-Symposium am 18. Oktober 2016

 

Die digitale Revolution sorgt für disruptive Innovationen und hat erhebliche Auswirkungen auf den Menschen und dessen Gesundheit. Das 1. Freiburger Unternehmer-Symposium „Innovationstreiber Gesundheit“ am Dienstag, den 18. Oktober 2016 von 09.30 Uhr bis 17.15 Uhr im Gesundheitsresort Freiburg (An den Heilquellen 8) gibt Führungskräften Antworten auf die Frage, wie die menschliche Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit sowie subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit neu gestaltet werden kann.

Veranstaltungsort ist das Gesundheitsresort Freiburg
Veranstaltungsort ist das Gesundheitsresort Freiburg

Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis zeigen auf wie eine individuelle, aber auch organisatorische Passung in der Praxis funktionieren und Innovation durch Gesundheit gezielt gefördert werden kann. Weiterführende Informationen zu Programm und Anmeldung über www.freiburger-unternehmer-symposium.de

 

Wie die aktuellen Diskussionen um „Arbeiten 4.0“ und das „internet of things“ widerspiegeln versuchen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, indem die Potentiale der aktuellsten technischen Innovationen zur Erhöhung der eigenen Innovationskraft, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit genutzt werden. Die Auswirkungen dieser Bemühungen auf die Arbeits- und Lebensqualität sind noch nicht offensichtlich. Deutlich wird aber bereits jetzt, dass eine gesunde Organisation, die die Gesundheit ihrer Beschäftigten in ihre unternehmerische Zielsetzung aufnimmt, Wettbewerbsvorteile durch Innovation haben wird. Der heute vorhandene Mangel an Gesundheit im körperlichen und psychosozialen Sinne ist auf absehbare Zeit der zentrale Flaschenhals der volkswirtschaftlichen Produktivität. Die Initiatoren des Freiburger Unternehmer-Symposiums haben Personalmanagementkonzepte erarbeitet, mit denen Organisationen die Vernetzung von Wissen sowie die generationenübergreifende Erhaltung von Bildungskapital zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil entwickeln können.

„Die Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter und die Förderung eines gesunden Sozialverhaltens werden für Unternehmen zu zentralen Wachstumsmotoren, wenn die hierfür relevanten neurobiologischen, kulturanthropologischen, psychologischen und soziologischen Faktoren verstanden werden“, erklärt Rudolf Kast für die Initiatoren Kast-Die Personalmanufaktur, Fitalmanagement, Gesundheitsresort Freiburg und Deutscher Krankenhaus Innovations Führer (DKIF).


Zu den Initiatoren

Kast-Die Personalmanufaktur wurde mit dem Ziel gegründet, insbesondere mittelständische Unternehmen im Personalmanagement zu beraten. Der Name ist zugleich Programm: Kunden erhalten auf das Unternehmen passgenau zugeschnittene Lösungen für personalpolitische Fragestellungen. Dies war auch in der Zeit als verantwortlicher Personalmanager Leitmotiv des Handelns von Rudolf Kast: kundenorientierte Antworten auf die Anforderungen an das Personalmanagement. Angesichts der Entwicklung des Arbeitsmarktes zu einem Arbeitnehmermarkt werden die Beschäftigten zur entscheidenden Größe für Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Für die Arbeitgeber ist dies zugleich eine große Chance, durch eine mitarbeiterorientierte Unternehmens- und Personalpolitik Wettbewerbsvorteile zu erringen. www.diepersonalmanufaktur.de

 

FITALMANAGEMENT ist eine der führenden Unternehmens-beratungen und Dienstleister rund um Betriebliches Gesundheits-management (BGM). Mit seinem über viele Jahre gewachsenen, erst- klassigen Netzwerk von erfahrenen Kooperationspartnern unterstützt und berät FITALMANAGEMENT namhafte Unternehmen und Organisationen bei der Konzeption und Einführung eines BGM mit System von A-Z. Schwerpunkte der Angebote sind Führungskräfte Checkup Programme & -schulungen, alle Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung, Durchführung von Gesundheitstagen und Seminaren im Bereich Führung und Gesundheit, Prävention, Resilienz u.v.m. www.fitalmanagement.de

 

Das Gesundheitsresort Freiburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter der Leitidee ‚NATÜRLICH. GESUND. LEBEN‘ Impulsgeber für Gesundheit und Lebensgenuss zu sein. Mit dem gemeinsamen Betrieb des 4*-Hotels Dorint An den Thermen Freiburg und der Mooswaldklinik bietet das Gesundheitsresort Freiburg seit mehr als 25 Jahren ein einzigartiges und hochwertiges Leistungsangebot in den Bereichen medizinische Vorsorge und Rehabilitation, Kongress, Tagung und Weiterbildung, sowie Hotellerie und Gastronomie. Durch die stetige Weiterentwicklung der Infrastruktur und die Erarbeitung innovativer Konzepte hat sich das Gesundheitsresort als einer der führenden Spezialanbieter im Gesundheitstourismus und insbesondere im individuellen und betrieblichen Gesundheitsmanagement – auch als integrierter Bestandteil bei Kongressen und Tagungen – positioniert. www.gesundheitsresort-freiburg.de

 

Im Deutschen Krankenhaus Innovations Führer (DKIF) werden zentrale Innovationsthemen unserer Zeit in der praktischen Anwendung von personalintensiven Organisationen vorgestellt; ausgesuchte Innovationsprojekte, die als „Best Practice“ beim Patienten ankommen und so einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der ausgezeichneten Klinik leisten. Die Weiterentwicklung übergreifender Prozesse und innovativer Versorgungsangebote spielen dabei eine Schlüsselrolle. Dreh- und Angelpunkt ist der Patient, der in das Zentrum einer umfassenden Vernetzung rückt. www.dkif.de

Zu sehen sind (von l. nach r.):  Bernd Fey, Schwester Miriana Fuchs, Alfred Debes und Adelheid Leibinger
Zu sehen sind (von l. nach r.): Bernd Fey, Schwester Miriana Fuchs, Alfred Debes und Adelheid Leibinger

Stabübergabe im Hospiz Karl Josef
Schwester Miriana Fuchs folgt auf Alfred Debes

 

Seit der Gründung vor genau 15 Jahren ist das Hospiz Karl Josef in der Wiehre ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde. Alfred Debes (63) hat das Hospiz geprägt und bereits die Gründung des Hospizes Karl Josef begleitet. Jetzt wurde der bisherige Hospizleiter im Rahmen eines Dankesgottesdienstes in der Barock- und Wallfahrtskirche St. Peter und Paul (St. Ulrich) in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin ist Schwester Miriana Fuchs (45). Die neue Hospizleiterin verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung in der Hospizarbeit. Nach Tätigkeit in dem von den Barmherzigen Brüdern getragenen Johannes Hospiz in München hat die ausgebildete Krankenschwester und Palliativ Care Fachkraft bereits mehrere Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet und im Anschluss Führungsverantwortung im klosterinternen Pflege- und Altenheim in Bad Saulgau übernommen.

Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. Vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen 15 Jahren über 1.200 Gäste ihre letzte Lebenszeit in Würde, mit liebevoller Pflege und menschlicher Zuwendung verbringen konnte betonte Geschäftsführer Bernd Fey in seiner Laudatio: „Alfred Debes hat das Hospiz geprägt; der Mut ein Hospiz zu gründen und die außerordentliche Spendenbereitschaft der Familie Leibinger hätten vermutlich nicht zum Erfolg geführt, ohne einen fachlich und sozial so hochkompetenten Leiter für das Hospiz zu finden.“ Neben seiner Ausbildung zum Krankenpfleger im St. Josefskrankenhaus hat Alfred Debes nach seinem Fachexamen zum Anästhesie- und Intensivpfleger und verschiedener Weiterbildungen mehrere Jahre die Intensivstation am St. Josefskrankenhaus geleitet. Unmittelbar vor seinem Wechsel zum Hospiz arbeitete Alfred Debes als Leitung der Katholischen Sozialstation Freiburg West. Zeitgleich ist auch die seit 2002 im Hospiz tätige Stellvertretende Leiterin Cornelia Netzer-Kaplanian (64) in den Ruhestand verabschiedet worden, die 14 Jahre im Hospiz Karl Josef gearbeitet hat.